In einem spannenden und kampfbetonten Regionalligaspiel unterlagen die Volleyballerinnen des TSV Ansbach bei der DJK Augsburg Hochzoll mit 1:3. Beide Teams überzeugten mit einem gut postierten Block und einer überragenden Feldabwehr, sodass lange, hart umkämpfte Spielzüge zustande kamen.
Ansbach begann mit folgender Aufstellung: Norina Weiß, Nina Hoefer, Hanna Benecke, Magdalena Hofmann, Dominika Schäfer und Mannschaftsführerin Amélie Sommer. Als Libera bewährte sich wieder Pia Loscher.
Im ersten Satz lag Ansbach lange in Führung und hatte beim 24:21 drei Satzbälle. Der Gastgeber kämpfte sich über eine hervorragende Feldabwehr Punkt für Punkt heran und das Team um Headcoach Armin Hoefer musste sich noch mit 24:26 geschlagen geben. Leicht geknickt ging man in den zweiten Satz. Da die gegnerische Abwehr kaum zu überwinden war, versuchten die Gäste, mit Lobs und platzierten Bällen zu punkten.
Augsburg stellte sich jedoch schnell darauf ein und setzte sich nach individuellen Fehlern auf 13:8 ab. Dieser Vorsprung führte zum 25:19-Satzgewinn.
Der dritte Satz verlief auf Augenhöhe und es entwickelte sich eine hochklassigen Partie mit einer spannenden Schlussphase. Augsburg führte 23:21 und hatte bei 24:23 und 25:24 Matchball. Ansbach hielt dagegen, ging mit 26:25 in Führung und verwandelten den ersten Satzball zum 27:25.
Der vierte Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen. Nach einer kurzen Spielunterbrechung beim Stande von 6:7, bedingt durch eine Verletzung der Augsburger Libera, fand der Gastgeber schneller ins Spiel zurück. Angabenfehler auf Ansbacher Seite trugen zum 10:14-Rückstand bei. Mit großem Kampfgeist kam Ansbach auf 22:23 heran, doch die letzten beiden Punkte machte der Gastgeber. Mit etwas mehr Glück und weniger Angabenfehlern, von denen auch dem Gastgeber etliche unterliefen, wäre ein Punktgewinn drin gewesen. Das Hinspiel hatte Ansbach mit 3:1 gewonnen.
TSV Ansbach: Hanna Benecke, Franziska Henneberger, Nina Hoefer, Magdalena Hofmann, Rosalie Laaß, Pia Loscher, Marlene Maruhn, Chiara Pauli, Dominika Schäfer, Amélie Sommer, Norina Weiß.