Ansbachs Igelfreunde suchen dringend Freiwillige: Hilfe für die stachligen Tiere | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 26.04.2026 10:38

Ansbachs Igelfreunde suchen dringend Freiwillige: Hilfe für die stachligen Tiere

Die Igelfreunde Ansbach und Umgebung suchen dringend Auswilderungshelferinnen und -helfer. Sie sollen dazu bereit sein, einen Igel in geeigneter Umgebung auszuwildern. Dort soll er artgerecht leben können. Die Igelfreunde bitten diese Ehrenamtlichen, ihren Garten bereitzustellen und überdies einige Aufgaben zu übernehmen.

Ursula Macha (70) aus Ansbach etwa ist, wie sie sagt, „Mädchen für alles” in der Initiative. Sie beherbergt also zum Beispiel zwei Überwinterungsgäste oder engagiert sich als Auswilderungshelferin. Die Igelfreunde seien gerade dabei, sich zu einem Verein zu entwickeln.

Wichtig sind der Initiative beim Auswildern ein igelfreundlicher Garten, also ein möglichst naturnaher Garten zum Beispiel mit Durchschlupfmöglichkeiten zu anderen Gärten, ohne Chemie sowie mit Büschen, Hecken, Bäumen und Wiese.

Ein Tier kauert am Boden, bewegt sich nicht: Ist das normal oder braucht es Hilfe? Eine App soll helfen.  (Foto: Armin Weigel/dpa)
Ein Tier kauert am Boden, bewegt sich nicht: Ist das normal oder braucht es Hilfe? Eine App soll helfen.  (Foto: Armin Weigel/dpa)

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Gefahrenquellen müssen ausgeschaltet sein

Außerdem sollen die Besitzerinnen und Besitzer vorsichtig mit Gartengeräten umgehen, und es sollen natürliche oder vom Menschen geschaffene Unterschlüpfe, aber keine tiefen Wasserstellen bestehen.

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Gefahrenquellen wie Treppen, Kellerschächte und Pools müssen ausgeschaltet sein. Über die igelfreundlichen Gärten hinaus sollen die Helferinnen und Helfer bereit sein, ein Außengehege mit Schlafhaus und Futterhaus aufzustellen, die Tiere für zwei Wochen mit Futter und Wasser zu versorgen sowie die Futterstelle und das Gehege sauber zu halten.

„Ab Mai müssen die Stacheltierchen wieder in die Freiheit”, erklären die Igelfreunde. Angehende Helferinnen und Helfer melden sich über Handy (0160/3421167), E-Mail (kontakt@igelfreunde-ansbach.de) oder über die Internetseite igelfreunde-ansbach.de.

Igel brauchen nicht nur im Herbst Hilfe. (Foto: Anne Coatesy/BN)
Igel brauchen nicht nur im Herbst Hilfe. (Foto: Anne Coatesy/BN)
Igel brauchen nicht nur im Herbst Hilfe. (Foto: Anne Coatesy/BN)
Die Ansbacherin Ursula Macha hat zwei Igel als Überwinterungsgäste. Außerdem engagiert sie sich zum Beispiel als Auswilderungshelferin. (Foto: Oliver Herbst)
Die Ansbacherin Ursula Macha hat zwei Igel als Überwinterungsgäste. Außerdem engagiert sie sich zum Beispiel als Auswilderungshelferin. (Foto: Oliver Herbst)
Die Ansbacherin Ursula Macha hat zwei Igel als Überwinterungsgäste. Außerdem engagiert sie sich zum Beispiel als Auswilderungshelferin. (Foto: Oliver Herbst)
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