Aurach saniert Grundschule und senkt Energiekosten für mehr Klimaschutz | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 25.09.2026 16:07

Aurach saniert Grundschule und senkt Energiekosten für mehr Klimaschutz

Die Grundschule Aurach ist jetzt nach der energetischen Sanierung für eine klimafreundliche Zukunft gesichert. (Foto: Werner Wenk)
Die Grundschule Aurach ist jetzt nach der energetischen Sanierung für eine klimafreundliche Zukunft gesichert. (Foto: Werner Wenk)
Die Grundschule Aurach ist jetzt nach der energetischen Sanierung für eine klimafreundliche Zukunft gesichert. (Foto: Werner Wenk)

Die energetische Sanierung der Grundschule Aurach ist abgeschlossen und somit erstrahlen die Gebäude nicht nur im neuen Glanz, sondern es wird seitens der Gemeinde auch ein wichtiger Beitrag zum lokalen Klimaschutz geleistet.

Denn damit werden der CO₂-Ausstoß drastisch reduziert und die Energiekosten gesenkt, wird seitens der Gemeinde argumentiert. Während die alte Ölheizung bereits vor über einem Jahr gegen eine Pelletheizung ausgetauscht wurde, wurden jetzt die Dächer der Altgebäude des Schulhauses einer umfangreichen energetischen Sanierung unterzogen.

Da die Statik des Dachgebälkes nicht den Vorschriften entsprach, wurden laut Bürgermeister Simon Göttfert die Balken teilweise verstärkt. Außerdem waren einige Hölzer von einem Schimmelpilz befallen und mussten dementsprechend behandelt werden. Die bisherigen schweren Biberschwanz-Ziegel hatte man durch leichtere Dachpfannen ersetzt. Zudem wurden die Dächer den Vorgaben entsprechend optimal gedämmt.

Neue Heizung und erneuerte Dächer

Die energetische Sanierung, dazu zählt auch der Austausch der Heizung, schlägt mit rund einer Million Euro zu Buche und wird mit 80 Prozent aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Eigenkosten der Gemeinde belaufen sich somit „lediglich“ auf rund 150.000 Euro, teilte der Rathauschef bei der kürzlichen Bürgerversammlung mit.

Das Schulgebäude Aurach besteht aus drei Baukörpern. Die ersten zwei Häuser entstanden in den 1950er und 1960er Jahren. 1995 kam der Neubau hinzu und wurde durch einen Verbindungsgang zusammengeschlossen. Es befinden sich dort Unterrichtsräume, Räume für die Mittagsbetreuung und ein Mehrzweckraum, der auch für außerschulische und gemeindeinterne Nutzungen zur Verfügung steht.

Erweiterung des Schulhauses geplant

Da die Räumlichkeiten des Auracher Schulhauses künftig nicht mehr reichen und die Tendenz der Schülerzahlen weiter steigend ist, hat der Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr beschlossen, das Schulhaus zu erweitern. Es sollen zusätzliche Klassenzimmer, Räume für die offene Ganztagsschule, Mensa mit Aufbereitungsküche und Büros für die Gemeindeverwaltung mit Nebenräumen geschaffen werden. Vor Kurzem wurden bereits hierfür die Planungsleistungen für verschiedene Gewerke vergeben.

In der „Johann-Anton-von-Zehmen-Grundschule” werden die Kinder in den Klassen 1 bis 4 des Schulverbandes Aurach-Elbersroth-Weinberg unterrichtet. Aktuell sind die Klassen 1, 2 und 4 aufgrund der Zahlenstärke jeweils zweizügig, während die 3. Klasse nur einzügig geführt wird. Im vor Kurzem gestarteten Schuljahr 2026/2027 besuchen im Bereich des Schulverbandes Aurach-Elbersroth-Weinberg 151 Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Die Tendenz ist laut Göttfert steigend. In der Grundschule Aurach werden momentan 123 und in Herrieden 28 Mädchen und Buben unterrichtet.

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