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Veröffentlicht am 04.01.2026 17:20, aktualisiert am 04.01.2026 19:12

Bayern demonstrieren gegen US-Angriff auf Venezuela

Die Polizei äußert sich zu dem Verlauf der Versammlungen. (Symbolbild) (Foto: Boris Vergara/dpa)
Die Polizei äußert sich zu dem Verlauf der Versammlungen. (Symbolbild) (Foto: Boris Vergara/dpa)
Die Polizei äußert sich zu dem Verlauf der Versammlungen. (Symbolbild) (Foto: Boris Vergara/dpa)

Nach dem US-Angriff auf Venezuela haben Menschen in München und Nürnberg ihre Solidarität gezeigt. In der Landeshauptstadt versammelten sich schätzungsweise 400 Menschen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Kundgebung sollte eigentlich stationär sein, zog dann aber doch durch die Straßen. Es blieb den Aussagen zufolge friedlich.

In Nürnberg versammelten sich ebenfalls mehrere Menschen. Die Versammlung verlief friedlich. Die Polizei hatte zu Spitzenzeiten rund 180 Teilnehmern gezählt.

Angriff der USA auf Venezuela am Wochenende

Hintergrund der Solidaritätsbekundungen ist der militärische Angriff der USA auf Venezuela. In der Nacht zum Samstag wurden dabei der Staatspräsident Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und außer Landes gebracht. Sie sollen in New York vor Gericht gestellt werden, unter anderem wegen des Vorwurfs des „Drogenterrorismus“.

Nach offizieller Darstellung handelte es sich bei der Gefangennahme von Maduro nicht um einen Einsatz zur Durchsetzung eines Machtwechsels, sondern lediglich um eine Polizeiaktion mit militärischer Unterstützung.

© dpa-infocom, dpa:260104-930-497714/2


Von dpa
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