Berufsschulzentrum Neustadt-Scheinfeld will sich besser vernetzen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.02.2025 11:00

Berufsschulzentrum Neustadt-Scheinfeld will sich besser vernetzen

Stellvertretender Schulleiter Michael Görs, die Lehrer Martin Remshard und Klaus Schmidt, Kultusministerin Anna Stolz, Maximilian Ziegler vom Autohaus Zeilinger und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (von links) trafen sich zur „clever clustern“Auftaktveranstaltung. (F.: StMUK und Stiftung Bildungspakt Bayern/Stefan Obermeier)
Stellvertretender Schulleiter Michael Görs, die Lehrer Martin Remshard und Klaus Schmidt, Kultusministerin Anna Stolz, Maximilian Ziegler vom Autohaus Zeilinger und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (von links) trafen sich zur „clever clustern“Auftaktveranstaltung. (F.: StMUK und Stiftung Bildungspakt Bayern/Stefan Obermeier)
Stellvertretender Schulleiter Michael Görs, die Lehrer Martin Remshard und Klaus Schmidt, Kultusministerin Anna Stolz, Maximilian Ziegler vom Autohaus Zeilinger und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (von links) trafen sich zur „clever clustern“Auftaktveranstaltung. (F.: StMUK und Stiftung Bildungspakt Bayern/Stefan Obermeier)

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in München ist der Startschuss für den Schulversuch „clever clustern – gut vernetzt in den Beruf“ gefallen. Das Projekt will Berufsschulklassen stärker mit lokalen Betrieben vernetzen. Auch das Staatliche Berufliche Schulzentrum (BSZ) Neustadt-Scheinfeld nimmt teil.

Organisiert und initiiert wird das Projekt von der Stiftung „Bildungspakt Bayern“ in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), berichtet die Berufsschule in einer Pressemitteilung. Der Schulversuch läuft bis 2027 und verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen zu intensivieren, um eine praxisnähere Ausbildung zu ermöglichen.

„Hintergrund des Projekts sind Herausforderungen wie die zunehmende Heterogenität der Berufsschüler, unzureichende Eingangskompetenzen sowie eine steigende Zahl an Ausbildungsabbrüchen“, erklärt die Schule. Durch digitale Lösungen soll die Abstimmung zwischen Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben verbessert werden.

Drei regionale Kfz-Betriebe nehmen teil

Das Berufliche Schulzentrum – bei der eine Klasse der Kfz-Abteilung teilnehmen wird – setzt innerhalb des Projekts auf eine enge Kooperation mit den regionalen Kfz-Betrieben. Geplant sind regelmäßige digitale Abstimmungen, um Ausbildungsfortschritte zu evaluieren. Eine gemeinsame digitale Plattform erleichtert den Austausch von Rückmeldungen zu Fachkompetenzen, Sozialverhalten und Förderbedarf der Auszubildenden. Zudem sollen KI-gestützte Assistenzsysteme zur individuellen Förderung beitragen. Ergänzend sind Fortbildungsveranstaltungen mit den Betrieben sowie die Nutzung des „Digitalen Berichtshefts“ zur besseren Verzahnung von schulischen und betrieblichen Inhalten vorgesehen.

In der Kfz-Abteilung nehmen drei regionale Betriebe am Schulversuch teil. Bei der Auftaktveranstaltung in München war ein Ausbilder des Dietersheimer Autohauses Zeilinger anwesend. Zudem beteiligen sich auch die Auto-Meyer GmbH & Co. KG sowie das Autohaus Pillenstein an dem Projekt, erklärt die Schule.


Von Valentin Brendler
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