Biblisches Musical „Ruth” fesselt Publikum in der Merkendorfer Stadtkirche | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 25.11.2025 11:57

Biblisches Musical „Ruth” fesselt Publikum in der Merkendorfer Stadtkirche

Auf der Bühne wurde die Erzählung von Ruth aus dem Alten Testament lebendig aufgeführt.  (Foto: Daniel Ammon)
Auf der Bühne wurde die Erzählung von Ruth aus dem Alten Testament lebendig aufgeführt. (Foto: Daniel Ammon)
Auf der Bühne wurde die Erzählung von Ruth aus dem Alten Testament lebendig aufgeführt. (Foto: Daniel Ammon)

In der Merkendorfer Stadtkirche war die Neuinszenierung des Musicals über die Erzählung von Ruth aus dem Alten Testament zu erleben. Die Novelle hatte Dekan i. R. Helmut Müller vor neun Jahren erstmals beim Kinderkirchentag auf dem Hesselberg aufgeführt.

Nun hatte er die Geschichte in überarbeiteter Form in Merkendorf nochmals auf die Bühne gebracht. Vor sehr gut besetzten Reihen stimmte Stadtpfarrer Thomas Meinders auf einen „tiefgründigen und besinnlichen Abend“ ein.

Die Themen Leben, Tod, Familie und Freundschaft brachten die zahlreichen Laiendarstellerinnen und -darsteller in eineinhalb Stunden fesselnd zur Aufführung. Die Handlung setzte dabei bei der drohenden Hungersnot in Bethlehem ein, die Naomi (Ulrike Philipp) und ihren Mann Elimelech (Richard Engelhard) zur Flucht in das benachbarte Land Moab zwingt. Ihre beiden Söhne (Nick Kleider und Laila Schieder) begleiten sie durch die Wüste.

Müller hat die Lieder selbstgeschrieben

In dem fremden Land angekommen, nehmen sich die Söhne mit Ruth (Karin Kelber) und Orpa (Sarah Hofmann) einheimische Frauen. Wenig später sterben jedoch Naomis Ehemann und ihre Söhne. Als es wieder Korn in Bethlehem gibt, kehrt Naomi zurück. Ihre Schwiegertochter Ruth begleitet sie. In der alten Heimat angekommen, stößt die Moabiterin auf Ablehnung bei den Einheimischen. Sie lernt den wohlhabenden Bauern Boas (Martin Müller) kennen. Die beiden kommen sich näher und am Ende heiraten sie.

Die von Helmut Müller selbstgeschriebenen Lieder nahmen das Publikum mitreißend in die Handlung hinein. Den Chor leitete Sarah Hofmann, die Band des Dekanats Gunzenhausen Alfred Hofmann. Für den Kulissenbau war Willi Ortner verantwortlich, um die Kostüme kümmerte sich Ruth Müller. Regie führte an diesem Abend Helmut Müller. Er war mit der Aufführung mehr als zufrieden und freute sich, dass so viele Besucherinnen und Besucher den Weg in die spätgotische Stadtkirche gefunden hatten.

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Von DANIEL AMMON
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