Ob Kinderzeche, Altstadtfest oder Mooswiese: Wer in Westmittelfranken eine Maß Bier trinken will, muss dafür immer tiefer in die Tasche greifen.
Wir haben die Bierpreise der wichtigsten Feste in der Region verglichen. Das Ergebnis: Nur wenige Veranstaltungen bleiben noch unter zehn Euro pro Maß, wie das Walpurgi-Fest in Uffenheim mit 8,50 Euro pro Maß oder das Frühlingsfest und die Kirchweih in Bad Windsheim mit je 4,50 Euro pro Halbe – umgerechnet also 9 Euro pro Maß.
Wie stark die Preise gestiegen sind, zeigt der Blick zurück: In Dinkelsbühl beispielsweise konnte man vor zehn Jahren eine Maß Bier für 7,50 Euro bekommen. In Neustadt lag der Preis damals bei 6,70 Euro.
In einigen wenigen Städten liegt der Bierpreis auch heute noch unter zehn Euro – in den meisten hat er die 10-Euro-Marke bereits überschritten. In der unten stehenden Grafik sind einige der wichtigsten regionalen Feste samt den jeweiligen Bierpreisen markiert.
Zum Vergleich: Auf dem Oktoberfest in München kostet die Maß inzwischen bis zu 15,80 Euro. Damit liegen die Preise deutlich über denen der regionalen Feste. In Westmittelfranken reicht die Spanne derzeit von 8,50 Euro in Uffenheim bis zu 11,50 Euro in Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Was dabei auffällt: Mehrere Feste haben inzwischen identische Preise im oberen Segment.
Wie sich der Bierpreis über die Jahre verändert hat, ist in der untenstehenden Grafik zu erkennen: Die Kurve steigt seit 2002 kontinuierlich an – in der Corona-Zeit gab es pandemiebedingt Ausfälle. Besonders teuer ist die Maß inzwischen in Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Wolframs-Eschenbach und Rothenburg zählen zu den günstigsten Festen.