Eine Cyberversicherung? Eine solche Police, die Schutz bei Internetkriminalität bietet, ist für Privatpersonen nicht immer empfehlenswert. Denn mitunter kommt die Hausrat-, die Rechtsschutz oder auch die private Haftpflichtversicherung für mögliche Schäden etwa durch Viren oder Identitätsdiebstahl auf.
So hatten 2025 auch lediglich zwei Prozent der Internetnutzenden hierzulande eine eigenständige Cyberversicherung abgeschlossen, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.
Aber wenn man nun eine solche Police hat, in welcher Höhe leisten die Versicherer überhaupt im Fall der Fälle? „Versicherer arbeiten häufig mit einer vereinbarten Versicherungssumme pro Jahr oder pro Schadenfall und steuern besonders risikoanfällige Bausteine über sogenannte Sublimits“, erklärt Lukas Spohr vom IT-Branchenverband Bitkom.
Sublimits sind Spohr zufolge Summenbegrenzungen für bestimmte Kostenarten, um das Risiko für das Versicherungsunternehmen zu senken. Denn Cyberrisiken seien vielfältig und schwer einschätzbar.
Schäden könnten zeitversetzt auftreten - und die Höhe von Folgekosten, etwa Lösegeldforderungen oder Kontoschäden, sei oft unvorhersehbar, so Lukas Spohr weiter. Auch die Schadenhäufigkeit lasse sich nur schwer bestimmen.
Auch eine Selbstbeteiligung sei keine Seltenheit, um das Risiko für Missbrauch durch den Versicherungsnehmer zu senken, erklärt Spohr. Typische Versicherungssummen lägen im Privatbereich je nach Baustein und versicherter Gefahr zwischen 10.000 bis 50.000 Euro.
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