Angesichts zunehmender Waldbrände in Bayern fordert der Bund Naturschutz die Politik in München und Berlin zu deutlich größeren Anstrengungen in Sachen Klima- und Naturschutz auf. Der bayerische Wald müsse mit deutlicher größerer Geschwindigkeit umgebaut werden, sagte der BN-Landesvorsitzende Martin Geilhufe.
Noch immer bestünden deutlich mehr als zwei Drittel des bayerischen Waldes aus Kiefern und Fichten. Gerade diese Nadelhölzer seien besonders hitzeempfindlich und hielten Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht stand. Der Schutzschirm des bestehenden Nadelwaldes müsse jetzt genutzt werden, um Laubbäume wie Eiche, Buche und Edelhölzer wie Kirsche zu pflanzen, die deutlich hitzeresistenter seien.
Zudem müsse der Verbiss durch Rehe und Hirsche zurückgedrängt werden - durch eine konsequentere Jagd. Der zu große Wildbestand fresse etwa auch zu viele Eicheln auf, die sich dann gar nicht erst zu Pflanzen entwickeln könnten.
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