Christkind-Zweigstelle in Markt Erlbach: So entstand der Wunschzettel-Briefkasten | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 29.11.2024 10:27

Christkind-Zweigstelle in Markt Erlbach: So entstand der Wunschzettel-Briefkasten

Der 18-jährige Ludwig Förder hat den Weihnachtsbriefkasten in Form eines Weihnachtsbaums für den Jugendbeirat angefertigt. (Foto: Ulli Ganter)
Der 18-jährige Ludwig Förder hat den Weihnachtsbriefkasten in Form eines Weihnachtsbaums für den Jugendbeirat angefertigt. (Foto: Ulli Ganter)
Der 18-jährige Ludwig Förder hat den Weihnachtsbriefkasten in Form eines Weihnachtsbaums für den Jugendbeirat angefertigt. (Foto: Ulli Ganter)

Wow – jetzt aber! In einem Weihnachtsbaum-Briefkasten finden viele Wunschzettel an das Christkind Platz. Das hat nämlich eine Zweigstelle in Markt Erlbach.

Wie Julia Maj erzählte, die zusammen mit Rebecca Bellmann den Jugendbeirat in Markt Erlbach bildet, seien die beiden vom Christkind vor etwa vier Jahren mit der Errichtung einer Filiale beauftragt worden. Da sie selbst keine Handwerker sind, behalfen sie sich zunächst mit einem alten Badezimmerschrank.

Form eines Weihnachtsbaums

Der Junggesellenclub „Die elegante Welt“, die Cones, fanden: Das geht noch stimmungsvoller. Sie spendeten 500 Euro an den Jugendbeirat. Der Vorsitzende Dino Wißmeier, Clubdepp – diese Position ist bei den Cones wirklich zu vergeben – und zweiter Vorsitzender David Wehner sowie Schriftführer Moritz Klör überzeugten sich jetzt mit vielen anderen großen und kleinen Gästen davon, was Schönes aus der Spende geworden ist.

Ludwig Förder, angehender Zimmermann, hatte zusammen mit dem Jugendbeirat die Idee entwickelt, dem Briefkasten die Form eines Weihnachtsbaums zu geben.

Damit das Schmuckstück nicht so schnell Beine bekommt, wurde es etwas größer. „So passt es nicht in einen Kofferraum“, erläuterte der Bauherr, der auch noch Plätzchen und Lebkuchen zur Einweihung der Weihnachtspostamtsaison mitgebracht hatte. Dann durften die Mädchen und Jungen – attestiert vom Christkind Anne Wiegel und seinen Engelchen – ihre Briefe einwerfen.

Ein paar der Kinder verrieten dabei vorsorglich schon einmal, was sie sich gewünscht hatten: Die sechsjährige Maxi wünscht sich demnach eine Puppe, der man das Laufen beibringen kann, und der dreijährige Jakob eine Hüpfmatte sowie einen Schneemann. Letzteres könnte schwierig werden. Vor die größten Probleme stellt aber wohl Julia Majs Sohn das Christkind: Er möchte gegen einen Drachen kämpfen.


Ulli Ganter
Ulli Ganter
Redakteurin
north