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Veröffentlicht am 02.11.2026 18:01

Den Garten perfekt für die kalte Zeit vorbereiten

Im Herbst können im Garten noch viele Gemüsesorten geerntet und dann eingelagert werden. (Foto: Christian Treffer)
Im Herbst können im Garten noch viele Gemüsesorten geerntet und dann eingelagert werden. (Foto: Christian Treffer)
Im Herbst können im Garten noch viele Gemüsesorten geerntet und dann eingelagert werden. (Foto: Christian Treffer)

Die Tage werden kürzer, die Sonne geht früher unter: Anfang November sollte man den Garten allmählich auf die Winterzeit vorbereiten. Bei gutem Wetter kann man aber auch noch viele Stunden im Freien verbringen und neben der Ernte viel Schönes erleben.

Obst- und Gemüsegarten

• Obstgehölze auf Fruchtmumien kontrollieren und diese aus dem Gartenbereich entfernen.

• Wurde nach Messung des Bodensäurewertes mit Messstäbchen eine Unterversorgung festgestellt, jetzt die Beete leicht aufkalken.

• Chicoreewurzeln in feuchtem Sand einlagern; einige werden ständig in einem Eimer mit feuchter Erde zum Treiben angesetzt.

• Chinakohl, Weißkohl, Spitzkohl und Rotkohl vor den ersten Frösten entweder mit Folie schützen oder ernten und kühl lagern.

• Wasserschläuche entleeren und ins Haus holen, Wasserleitungen abstellen und Wasser auslaufen lassen; Regenwassertonnen, soweit ihr Inhalt nicht zum Gießen der Zimmerpflanzen benötigt wird, ausleeren und umdrehen.

• Sich im Freien befindenden Feldsalat und Spinat mit Reisig schützen; Grünkohl, Pastinaken, Porree und Schwarzwurzeln sind frostfest. Bei Wurzelgemüse lohnt sich aber eine Abdeckung aus Laub, um es auch bei Frost ausgraben zu können.

• Frühbeetkasten mit Laub packen und ebenfalls dick eindecken, um ein Durchfrieren des Bodens zu verhindern.

• Gemüsebeete, in die keine Gründüngung mehr eingesät wurde, mit Laub, Stroh oder altem Mist abdecken.

Kräutergarten

• Von allen wintergrünen Kräutern, wie Thymian, Tripmadam und Winterbohnenkraut, lassen sich auch in der kalten Jahreszeit immer einige Blätter zupfen.

• Meerrettich für den Wintervorrat ausgraben; die Wurzeln im Haus in feuchtem Sand einlagern.

Naturgarten

• Samenstände von Stauden und einjährigen Pflanzen bis zum Frühjahr stehen lassen; die Früchte dienen als Vogelfutter, unter dem abgestorbenen Laub überwintern nützliche Insekten.

• Viele Insekten, aber auch höhlenbrütende Vögel, übernachten im Winter gerne in Nistkästen; deshalb diese über Winter hängen lassen bzw. neue an windabgewandter Stelle anbringen.

• Haufen aus Reisig und Laub an geschützter Stelle als Winterschlafplatz für Igel und Unterschlupf für Spitzmäuse und viele Insekten errichten.

Ziergarten

• Solange der Boden nicht gefroren ist, lassen sich noch sommergrüne Gehölze pflanzen; Pflanzloch anschließend gut wässern.

• Dahlien, Knollenbegonien u.a. vorsichtig ausgraben und an frostfreiem Ort überwintern.

• Kübelpflanzen, wie Engelstrompeten, und Balkonpflanzen, wie Geranien und Fuchsien, vor den ersten Frösten ins Haus holen; den Oleander erst bei Temperaturen unter vier Grad Celsius in einen hellen und kühlen Raum stellen.

• Immergrüne in Balkonkästen bei frostfreien Perioden gießen und empfindliche Vertreter mit Reisig vor Verdunstung und Frost schützen.

• Herbstlaub vom Rasen abharken und zum Mulchen oder Kompostieren verwenden.

• Vorgezogene zweijährige Blumenpflanzen, wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Bartnelken und Tausendschön, an ihren vorgesehenen Platz setzen.

• Rosen zurückschneiden und als Schutz vor Frostschäden gut mit altem Mist, Laub oder Kompost anhäufeln.

Info: Natur & Garten

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