Das Gourmet-Magazin „Feinschmecker” hat sich wieder auf die Suche nach Deutschlands besten Restaurants begeben. Die Aufzählung enthält die nach Ansicht der Redaktion 100 Top-Adressen zum Dinnieren für 2026. Aus der Region ist ein bekanntes Restaurant nicht mehr dabei.
Für das „Le Frankenberg” bei Weigenheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) gibt es in diesem Jahr keine „Feinschmecker”-Wertung. Das Lokal konnte sich zuletzt unter dem damaligen Chefkoch Steffen Szabo 2024 und 2025 in dem Ranking behaupten. Dieser ist jedoch seit dem Jahreswechsel nicht mehr Teil des Teams. Darüber hinaus stehen im „Le Frankenberg” derzeit Umstrukturierungen an. Den renommierten Michelin-Stern hält das Restaurant weiterhin.
Auf die Liste des „Feinschmeckers” haben es aber zwei andere Lokale aus Westmittelfranken geschafft. Der „Winzerhof Stahl” im Simmershöfener Ortsteil Auernhofen (ebenfalls Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) erhält 3,5 von 5 Punkten. Vor allem der Wein hat es den Gourmet-Testern angetan: Lobend wird der „salzig mineralische Chenin blanc” erwähnt. Das Gesamtfazit der Gourmet-Tester: „Prickelndes kulinarisches Konzept für aufregend genussvolle Auszeiten.” Auch der Winzerhof hält bereits einen Michelin-Stern.
Diesen kann sich zudem das Restaurant Mittermeier in Rothenburg (Landkreis Ansbach) an die Tür heften. Und auch bei „Feinschmecker” überzeugt das gehobene Lokal: 3 von 5 Punkten erreicht das „Mittermeier”. In „schickem Wohlfühlambiente” würden „virtuos globale Aromen integriert”. Und: „Heimische Geschmackswelten werden ebenso feinsinnig interpretiert.”
Insgesamt haben es 18 Adressen aus Mittelfranken in die Top 500 geschafft. Davon sind alleine 13 Lokale in Nürnberg.