Folgenreiche Duelle mit den Konkurrenten kosteten den Rennfahrern Maximilian Götz und Mario Farnbacher am Wochenende gute Platzierungen.
Der Uffenheimer Götz fuhr bei der GT World Challenge Asia. Beim 9. Saisonlauf am Samstag in Okayama/ Japan stand der AMG-Werkspilot in der letzten Rennminute plötzlich im Kiesbett, während Daniel Juncadella im Schwesterauto des Teams Craft Bamboo Racing dem Tagessieg entgegenfuhr. Götz und Co-Pilot Jeffrey Lee waren von Startplatz 25 losgefahren, auf Platz 17 liegend, schied Schlussfahrer Götz dann aus, auf Rang 26 kam das Duo in die Wertung.
Beim Sonntagsrennen durfte Götz von Platz 4 starten und steuerte den AMG auf Podiumskurs. Lee konnte Rang 3 bis fast ganz zum Schluss halten, als diesmal er in der vorletzten Runde durch einen Unfall mit mehreren Wagen aufgehalten wurde. Er beendete immerhin das Rennen, aber nur auf Rang 10. Mit dem Titelkampf haben die beiden nichts zu tun.
Das sieht bei Farnbacher ganz anders aus. Der Ansbacher trieb seinen Acura-Rennwagen auf der anderen Seite des Pazifik in der GT World Challenge America über die Strecke. Er und Co-Pilotin Ashton Harrison sind Zweiter in der Saisonwertung in der Pro-Klasse.
Nach einem schlechten Qualifying fuhr das Duo im ersten lauf auf der Road America in Elkhart Lake von Platz 12 auf Gesamtrang 5 nach vorn, in der Pro-Klasse hieß das Platz 3. Im zweiten Rennen verlor Farnbacher zu Beginn Zeit und hatte später nach einer Berührung mit einem anderen Auto auch noch einen Dreher. Harrison brachte den Wagen auf Platz 7 (Klasse: Platz 4) über die Ziellinie.
Im Titelkampf beträgt der Rückstand des fränkisch-amerikanischen Duos 16 Punkte auf Eric Filgueiras und Stevan McAleer (Porsche). Pro Rennen gibt es maximal 25 Punkte zu holen. Fünf Läufe stehen noch aus, die nächsten am 23./24. September in Sebring.