Die letzte Klappe für den Hollywood-Blockbuster „The Uprising” ist gefallen: Das meldet der mit Fördergeldern am Projekt beteiligte FilmFernsehFonds (FFF) Bayern Ende Dezember. Die Aufnahmen für das Historienepos entstanden komplett in Bayern, viele Szenen davon in Westmittelfranken.
Einer der Hauptdrehorte war das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim: Hier filmte die Crew um Star-Regisseur Paul Greengrass in verschiedenen Baugruppen und auf Freiflächen. Für das Drama, das im mittelalterlichen England spielt, wurde sogar extra ein Stadttor von Bühnenbildnern nachgebaut.
Weitere Szenen entstanden in der Festung Lichtenau im Landkreis Ansbach, die für die Dreharbeiten – wie sämtliche andere Locations – streng abgeschirmt wurde. Hinzu kamen Drehorte in Nürnberg und München.
„The Uprising” (Arbeitstitel: „The Rage”) handelt vom Bauernaufstand des 14. Jahrhunderts in Großbritannien. Im Zentrum der Geschichte steht der einfache Bauer Wat Tyler, der zum Anführer der Aufständischen wird. Die Hauptrolle übernimmt „Spiderman”-Darsteller Andrew Garfield.
Passend zum Abschluss der Dreharbeiten veröffentlichte der FFF Bayern außerdem das erste Bild vom Cast in Kostümen. Das lässt auch erste Rückschlüsse auf die Rollen zu, die von den Schauspielerinnen und Schauspielern übernommen werden. So ist Thomasin McKenzie („The King”) mit kurzen Haaren und rauen Wollklamotten zu sehen. Sie dürfte eine einfache Frau vom Land darstellen. Auch Jamie Bell („Rocketman”) trägt grobe Kleider, allerdings mit Kreuz: wohl ein Mann der Kirche. Tom Hollander („Pirates of the Caribbean”) und Mark Redhead sind in feine Stoffe gehüllt, ihnen dürfte eine adelige Rolle zugewiesen sein.
Mit dem offiziellen Drehschluss wandert „The Uprising” nun in die Postproduktion, also Schnitt, Vertonung und das Gestalten virtueller Effekte. Ein Veröffentlichungsdatum für den fertigen Film gibt es derzeit noch nicht. Der FFF Bayern schießt nach eigenen Angaben dem Projekt zwei Millionen Euro zu.