Dutzende Hotelgäste nach Pool-Vorfall in Spanien in Klinik | FLZ.de | Stage

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 21.07.2026 14:00

Dutzende Hotelgäste nach Pool-Vorfall in Spanien in Klinik

Der Zwischenfall geschah unweit des berühmten Badeortes Marbella an der Costa del Sol. (Foto: Thomas Schulze/dpa)
Der Zwischenfall geschah unweit des berühmten Badeortes Marbella an der Costa del Sol. (Foto: Thomas Schulze/dpa)
Der Zwischenfall geschah unweit des berühmten Badeortes Marbella an der Costa del Sol. (Foto: Thomas Schulze/dpa)

Rund 60 Urlauber sind in Spanien bei einem mutmaßlichen Zwischenfall mit der Wasseraufbereitung in einem Hotelpool leicht verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel der andalusischen Gemeinde Benahavís im Süden des Landes, wie die Regionalzeitung „Diario Sur“ und weitere Medien berichteten. Ein Sprecher der regionalen Gesundheitsbehörde bestätigte auf Anfrage diese Berichte. Bei den Betroffenen handele es sich mehrheitlich um Briten.

Die Urlauber mussten den Angaben zufolge im Krankenhaus behandelt werden. Betroffen waren demnach auch Kinder und ältere Menschen. Alle Patienten seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und wohlauf, hieß es.

Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Defekt an der Pumpe, die Chlor und Säure in das Schwimmbecken einleitet, den Zwischenfall verursacht haben. Dabei seien möglicherweise giftige Gase freigesetzt worden. Das habe wohl bei Hotelgästen Vergiftungserscheinungen ausgelöst.

Pool gesperrt

Die genaue Ursache werde aber laut den Behörden der Provinz Málaga noch untersucht. Der betroffene Pool wurde gesperrt. Das Hotel in Benahavís knapp 20 Kilometer westlich von Marbella äußerte sich auf Anfrage vorerst nicht zu dem Vorfall.

Vergiftungen in Schwimmbädern können nach Angaben von Experten, die von spanischen Medien zitiert wurden, dann entstehen, wenn die Chlor- und pH-Dosierungen nicht korrekt eingestellt sind und dadurch reizende oder giftige Stoffe freigesetzt werden. Mögliche Folgen seien Augen- und Schleimhautreizungen sowie Atemwegs- oder Magen-Darm-Beschwerden, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260721-930-416684/1


Von dpa
north