Risiko Rastplatz: Wie Sie sich vor Diebstahl schützen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 21.07.2026 12:29

Risiko Rastplatz: Wie Sie sich vor Diebstahl schützen

Gesundes Misstrauen hilft: Unerwartete Kontaktaufnahmen auf Parkplätzen sollten mit Vorsicht behandelt werden, um nicht hinterrücks bestohlen zu werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Gesundes Misstrauen hilft: Unerwartete Kontaktaufnahmen auf Parkplätzen sollten mit Vorsicht behandelt werden, um nicht hinterrücks bestohlen zu werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Gesundes Misstrauen hilft: Unerwartete Kontaktaufnahmen auf Parkplätzen sollten mit Vorsicht behandelt werden, um nicht hinterrücks bestohlen zu werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Für die einen ist es die Fahrt in den Urlaub, für die anderen ist es lohnende Beute auf Rädern. Denn in der Ferienzeit ist auf Park- und Rastplätzen entlang beliebter Ferienrouten auch Hochsaison für Kriminelle, warnt der Auto Club Europa (ACE). Die nutzen Zeitdruck, Ablenkung und Unaufmerksamkeit aus - und schon fehlt was. Aber: Man kann sich schützen.

Aufmerksam sein - die Tricks der Betrüger

Bei der Ablenkungsmasche sind Kriminelle mitunter einfallsreich. Mal ist es ein angeblicher Schaden am Auto, mal braucht jemand Hilfe, mal ist angeblich ein Gepäckstück verschwunden. Auf jeden Fall wird man in ein Gespräch verwickelt. Währenddessen schauen die Komplizen der vermeintlich Hilfesuchenden nach Beute im Auto oder Wohnwagen. 

Der ACE rät daher:

  • Aufmerksam sein und ein gesundes Mistrauen gegenüber unerwarteter Kontaktaufnahme zeigen.
  • Beim Verlassen des Fahrzeugs immer abschließen, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist.
  • Keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen lassen.
  • Wertgegenstände und wichtige Dokumente am besten immer mitnehmen.

Fahrradträger extra absichern

Auch Fahrräder auf dem Dach- oder Heckträger verdienen einen aufmerksamen Blick vor der Fahrt. 

  • Am besten nutzt man hier abschließbare Befestigungsbügel, damit die Zweiräder nicht während einer Rast oder über Nacht verschwinden. 
  • Der ACE rät außerdem, die Räder noch mit weiteren Fahrradschlössern am Träger zu sichern.
  • Abnehmbare Teile wie Akkus, Lampen, Displays und Co. fahren lieber im Kofferraum mit. 
  • Auch der Träger selbst sollte abschließbar am Wagen befestigt sein, damit nicht gleich alles zusammen verschwindet.

Wohnmobiltüren sichern, guten Parkplatz wählen

Kriminelle räumen Wohnmobile aus, indem sie die schlafenden Bewohner mit eingeleitetem Gas betäuben? Diese Geschichten kursieren nicht erst seit dem Aufkommen von Social Media. Was ist dran? Laut ACE wenig. Wirkliche Belege dafür gibt es nicht. Doch Einbrüche in Wohnmobile gibt es sehr wohl. Die Täter brechen aber eher Fenster und Türen auf. Der ACE rät:

  • Lieber bewachte und beleuchtete Park- und Rastplätze aufsuchen.
  • Entsprechend die inoffiziellen Stellen an Häfen, Touristenzielen oder Stränden meiden.
  • Den Platz vor Einbruch der Dunkelheit aufsuchen und in Augenschein nehmen. 
  • Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen wie Schlössern, Riegeln oder Spanngurten sichern.
  • Wertgegenstände in einem verschließbaren und verankerten Schrank oder im Schlafbereich aufbewahren. 

© dpa-infocom, dpa:260721-930-416141/1


Von dpa
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