Gerade eben war es noch taghell und sonnig - doch nun reißt die Tunnelröhre ihren dunklen Schlund auf und will einen samt Auto und Haaren verschlingen. Der Puls steigt, die Hände am Steuer werden klamm. So mag sich mancher fühlen, dem Tunnel eher unvertraut sind, wenn sie sich auf dem Weg zum Ziel aber dennoch auftun.
Die gute Nachricht: „Längere Tunnelabschnitte werden überwacht und die Sicherheitsstandards sind außerdem insgesamt hoch“, äußert sich Andreas Hölzel vom ADAC. „Es besteht somit keine außergewöhnliche Gefahr.“ Die Aussage gelte vor allem für Deutschland, Österreich und die Schweiz, aber natürlich hätten auch andere Länder wie - um nur zwei Beispiele zu nennen - Frankreich oder Slowenien sichere Tunnels.
Doch Unwohlsein und Fahrangst sind laut ADAC weit verbreitet. Ein mögliches Gegenmittel: „Bei einem mulmigen Gefühl vor der Einfahrt in einen Tunnel kann es helfen, bewusst und regelmäßig tief ein- und auszuatmen“ rät Andreas Hölzel. „Das trägt zur Entspannung bei.“
Wenn das schlechte Gefühl sich aber stärker zeigt oder sogar Panikattacken drohen, sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben und zunächst längere Tunnelstrecken meiden. Diese lassen sich zuweilen mit Routenplanern vermeiden - was man sich je nach Strecke aber mit einer längeren Fahrtzeit erkauft.
Doch manchmal ist vielleicht auch nur Unsicherheit und Unkenntnis die Ursache, dass ein mulmiges Gefühl entsteht. Wie verhält man sich am besten - und ist zu tun bei Pannen, Unfällen oder einem Brand?
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