Einen Monat nach dem Gastspiel bei der GT World Challenge America auf der Road America stand für Mario Farnbacher der nächste Einsatz in Diensten von Racers Edge Motorsports an. Für den Ansbacher ging es mit seiner Teamkollegin Ashton Harrison auf dem Sebring International Raceway im US-Bundesstaat Florida um weitere Meisterschaftspunkte.
Vom vierten Platz gestartet, konnte die Fahrerpaarung im Acura NSX GT3 EVO22 diese Position im ersten der beiden 90-minütigen Rennen bis fünf Minuten vor dem Ende halten. In der Schlussphase bot sich Farnbacher dann die Chance, einen Platz auf dem Podest zu erobern – und die nutzte er: Fünf Minuten vor Ende sicherte er sich Rang drei mit einem gewagten Manöver. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Einige Kurven später wurde der 31-Jährige von einem Konkurrenten unsanft auf die Wiese befördert und Farnbacher musste sich letztlich mit der vierten Position begnügen.
„Wir hatten an diesem Wochenende ein echt starkes Auto, so dass wir in Rennen eins hart um Platz drei kämpfen konnten. Leider wurden wir dann in der letzten Runde abgeschossen. Das ist besonders mit Blick auf die Meisterschaftswertung sehr bitter für uns“, so der Acura-Werksfahrer.
Dieses Pech setzte sich dann auch im zweiten Rennen fort. Nach nur einer gefahrenen Rennrunde musste der zweimalige IMSA-Meister sein Fahrzeug aufgrund eines technischen Problems abstellen. Im Meisterschaftskampf ist dies zwar ein Rückschlag für Harrison und Farnbacher, ein Rennwochenende in Indianapolis steht aber noch im Kalender. Vor dem Finale hat das Duo in der Pro-Wertung eine Top-Platzierung inne und ist damit noch mittendrin im Titelkampf.
„Der Kampf ist erst zu Ende, wenn in Indianapolis die Zielflagge fällt. Bis dahin werden wir in Sachen Meisterschaft alles geben!“, sagte ein kampfeslustiger Farnbacher.
Das finale Rennwochenende der GT World Challenge America findet vom 5. bis 7. Oktober auf dem legendären Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway statt.