Von Begegnung und der Geschichte Siebenbürgens war der Besuch einer Dinkelsbühler Delegation in der Partnerstadt Schäßburg (Sighișoara) geprägt. Zum Abschluss der Bürgerreise vereinbarten Vertreterinnen und Vertreter beider Städte, die Verbindung in den kommenden Jahren weiter mit Leben zu füllen. So ist 2026 ein Gegenbesuch geplant.
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, waren unter den rund 25 Teilnehmenden an der Reise zweiter Bürgermeister Georg Piott und die Vorsitzende des Freundeskreises, Melitta Thamm. Anlass der war das 20-jährige Bestehen der Verbindung nach Siebenbürgen. Piott überbrachte die Grüße aus Dinkelsbühl und betonte in seiner Ansprache die Verbundenheit beider Städte und wie wichtig der persönliche Austausch sei. Er versprach: „Ich komme wieder.”
Bei einer Führung durch die mittelalterliche Altstadt konnten sich die Dinkelsbühler von der Schönheit und Geschichte Schäßburgs überzeugen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die farbenfrohen Häuser, die berühmte Uhrturm-Silhouette und die Bergkirche hätten viele Reisende an die eigene Heimatstadt erinnert.
Während der siebentägigen Reise erkundete die Dinkelsbühler Delegation aber nicht nur Schäßburg, sondern auch Hermannstadt (Sibiu), Biertan (Birthälm) und Kronstadt (Brasov). Die Besucherinnen und Besucher hätten einen Einblick in die faszinierende Geschichte der Siebenbürger Sachsen bekommen, deren Spuren bis heute sichtbar seien.
Besonders beeindruckend war laut Pressemitteilung der Besuch der Burgkirche in Biertan, die als eine der schönsten Wehrkirchen Transsilvaniens gelte.
Neben offiziellen Empfängen stand auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Bei mehreren gemeinsamen Begegnungen bestand die Möglichkeit, private Gespräche zu führen und die Freunde in der Partnerstadt besser kennenzulernen.
An der Reise nahmen auch der Künstler Lutz Schönherr und Bernadette O'Neill aus Edenkoben teil. Sie bauen gemeinsam ein Netzwerk verschiedener Kunstschaffender aus den Dinkelsbühler Partnerstädten auf, um zukünftig gemeinsame Ausstellungen zu veranstalten.
Mit vielen neuen Eindrücken und der Gewissheit, Teil einer lebendigen europäischen Freundschaft zu sein, seien die Reisenden nach Dinkelsbühl zurückgekehrt, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.