Der Peugeot 208 steht vor dem Generationswechsel, und auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober) hat der Hersteller jetzt einen ersten Ausblick auf den Nachfolger gegeben. Zwar trägt der das Kürzel E-T16 und kommt als hoffnungslos überzeichneter Kraftzwerg daher. Aber er soll die Messegäste nach Peugeot-Angaben zumindest schon mal auf Form und Format des neuen Kleinwagens einstimmen, der für 2027 angekündigt ist.
Neben den kurzen Abmessungen und den knackigen Proportionen sind es vor allem das weitgehend digitalisierte Cockpit und das Lenkrad, die uns im Serienmodell wieder begegnen sollen, hieß es. Das Volant ist fast zum Rechteck mit vier Löchern mutiert (Peugeot nennt es „Hypersquare“) und für die rein elektronische Steer-by-Wire-Technologie ausgelegt.
Der Elektroantrieb dagegen ist mit 600 kW/816 PS und einem Spitzentempo von mehr als 300 km/h hoffnungslos übertrieben. Er erinnert genau wie das Typenkürzel an den Peugeot 205 T16, mit dem die Franzosen in den 1980er-Jahren die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen haben.
Selbst wenn weder die drei E-Maschinen noch der 85-kWh-Akku große Serienchancen haben, dürfen Heißsporne hoffen: Der E-T16 wäre die passende Antwort auf den Renault Turbo 3E, der ebenfalls einen Rallye-Champion von früher zitiert und zumindest in Kleinserie neu aufgelegt wird.
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