EM läuft besser als der Weltcup: Flintenschütze Andreas Löw steigert sich | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 05.08.2025 10:11

EM läuft besser als der Weltcup: Flintenschütze Andreas Löw steigert sich

119 Treffer erzielte Andreas Löw in Frankreich (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Melanie Weth Löw)
119 Treffer erzielte Andreas Löw in Frankreich (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Melanie Weth Löw)
119 Treffer erzielte Andreas Löw in Frankreich (hier bei einem anderen Wettkampf). (Foto: Melanie Weth Löw)

Bei der Europameisterschaft in Frankreich belegte der Weihenzeller Flintenschütze Andreas Löw als bester Deutscher Platz 24 im Trap-Wettbewerb.

Der 43-jährige Sportsoldat holte in der Qualifikation 119 von maximal 125 Scheiben von Himmel und legte dabei fünf gleichmäßige Runden hin (24, 24, 24, 23, 24). Das waren drei Treffer zu wenig, um in Châteauroux um die Medaillen mitschießen zu dürfen.

Zwei Titel gehen nach Italien

Der Titel ging an Vorkampfsieger Massimo Fabbrizi (123) aus Italien, der im Finale den Engländer Matthew Coward-Holley auf Rang zwei verwies. Auch der Mannschaftssieg ging nach Italien, das mit 366 Scheiben Kroatien und die Türkei hinter sich ließ.

Das Trio des Deutschen Schützenbundes kam mit 356 Scheiben unter 17 Mannschaften auf Platz sechs. Außer Löw waren daran Marius Josef Erik John (119, Suhl) und Marco Kross (118, Torgau) beteiligt.

Nur 111 Treffer beim Weltcup in Lonato

Bundestrainer Uwe Möller war nicht unzufrieden mit seinen Männern: „Vom Leistungsdurchschnitt ist das eine tolle Sache. Aber bei der Leistungsdichte und der Leistungsbreite haben uns dann eben zwei bis drei Scheiben gefehlt fürs Finale“.

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Löw, der in seiner langen Karriere bereits zweimal bei Olympischen Spielen startete, gelang damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Weltcup in Lonato im Vorfeld der EM. Auf dem anspruchsvollen Schießstand in Norditalien hatte er im riesigen Starterfeld von 183 Männern mit 111 Treffern Platz 118 belegt.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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