Im Herrieder Stadtteil Gräbenwinden ist am Montag, 1. Juni, ein Dachstuhl in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei kommt bei der Suche nach der Ursache voran. Sie geht davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.
Gegen 11.15 Uhr kam der Alarm. Zunächst hieß es, ein Wintergarten oder Zimmer sei in Brand geraten. Vor Ort stellten die Kräfte jedoch fest, dass es sich um ein Sägewerk einer Schreinerei handelt. Sofort erhöhte sie die einberufenen Kräfte, sodass neun Wehren mit 14 Fahrzeugen und geschätzt 70 Menschen im Einsatz waren, um den Brand zu löschen.
Die Kriminalpolizei Ansbach ist bei ihrer Suche nach der Ursache einen wichtigen Schritt vorangekommen. Es gebe eindeutige Hinweise in Richtung vorsätzliche Brandstiftung, sagte ein Sprecher des mittelfränkischen Polizeipräsidiums auf FLZ-Anfrage. Einzelheiten könne er wegen der laufenden Ermittlungen noch nicht mitteilen.
Noch nicht genau bezifffern lässt sich nach den Angaben der Polizei der Sachschaden. Er soll nach den bisherigen Schätzungen zwischen 70.000 Euro und 100.000 Euro liegen.