Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am späten Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr zu einem Einsatz am Hochhaus in der Königsberger Straße in Rothenburg aus. Gemeldet worden war Rauchentwicklung aus einer Wohnung im zweiten Stock.
Die Ursache war schnell gefunden. Die Person, die in der Wohnung lebt, hatte offenbar beim Verlassen der Räume vergessen, dass noch Kochgut auf dem Herd stand. Nachbarn vernahmen Rauchgeruch und lösten Alarm aus.
Die Einsatzkräfte waren zu einem entsprechend frühen Zeitpunkt vor Ort. Die Rauchentwicklung hatte sich noch nicht zu einem echten Feuer ausgewachsen. Es sei kein Löschangriff mit Wasser oder Schaum vonnöten gewesen, erklärte vor Ort Stadtbrandinspektor Manuel Gerich. Die Wohnung mit Überdruck zu entlüften, habe genügt.
Verletzt wurde niemand. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.
Wenn ein Hochhaus mit entsprechend vielen Wohnungen und Menschen, die darin lebten, betroffen sei, werde grundsätzlich Großalarmierung mit entsprechend vielen Feuerwehrfahrzeugen und Rettungsdienst-Einheiten ausgelöst, so Gerich. Es gehe hier darum, für gravierendere Einsätze genügend Personal vor Ort zu haben, das dann bei Bedarf auch Evakuierungen in großem Stil vornehmen könne. In diesem Fall sei das glücklicherweise nicht nötig gewesen.