Diese Einstellung gefiel Heiko Vogel. Nach dem 1:1 (0:1) der SpVgg Greuther Fürth in Bochum bemerkte der Trainer viele enttäuschte Gesichter bei seinen Profis. „Sie haben nach Abpfiff die Köpfe hängen gelassen und beurteilen es als zwei verlorene Punkte“, erzählte Vogel. „Ob das dem Spielverlauf gerecht wird, ist mir egal. Es zeigt, wie die Mannschaft tickt – und ich freue mich, wenn wir am Montag weitermachen können.“
In die bisherige Auf-und-Ab-Saison der Franken in der 2. Fußball-Bundesliga passte das Match im Ruhrstadion gut hinein: Zunächst geriet der eigentlich dominante Gast durch ein Tor von Philipp Hofmann in der 17. Minute in Rückstand. „So kam es zu einem kleinen Bruch in unserem Spiel“, bemerkte Vogel. Fürth hatte da sogar Glück. „Bochum war mehr im Spiel, hat es aber versäumt, das zweite Tor zu machen. Das hat uns am Leben gelassen.“
Nach dem Seitenwechsel gelang Omar Sillah der Ausgleich (71.). Weil Bochums Mats Pannewig Gelb-Rot sah (82.), wäre in der Schlussphase in Überzahl auch der Sieg drin gewesen für die Fürther, Sillah hatte schon zuvor das 2:1 verpasst.
„Wir müssen das Spiel am Ende einfach gewinnen“, haderte Einwechselspieler Sillah. „Uns hat einfach das Tor gefehlt. Es sind zwei verlorene Punkte, denke ich, aber besser als keiner. Wir machen einfach weiter.“
Die Spielvereinigung steht nach fünf Partien bei fünf Punkten. Am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gastiert der formstarke 1. FC Magdeburg am Ronhof. Fürth-Verteidiger Jannis Heuer weiß, was dann besser gemacht werden muss. „Jetzt gilt es für uns, dass wir das, was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, über die 90 Minuten auf den Platz bringen.“
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