Die Grillsaison hat begonnen. Wer einen Gasgrill sicher benutzen will, sollte ihn vor dem Angrillen gründlich checken. Darauf weist der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) hin. Besonders wenn der Grill lange Zeit ungenutzt und relativ ungeschützt auf Balkon oder Terrasse stand, heißt es, einen genauen Blick auf den Zustand der Ausrüstungsteile zu werfen.
Zeigt der Gasschlauch etwa poröse Stellen oder Haarrisse, sollte er sofort ausgetauscht werden. Der Druckregler dürfe ebenfalls keine Beschädigungen aufweisen. Nicht zuletzt sollten die Anschlussventile frei von Fremdkörpern und Partikeln sein.
Daneben sollten Gasgrill-Besitzer die Zehnjahresfrist beachten: Gasschläuche und Druckregler müssen spätestens nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Das Jahr für den Tauschzeitpunkt findet sich direkt auf einem gelben Anhänger, der an vielen Gasschläuchen angebracht ist. Fehlt der Anhänger, gebe der Aufdruck auf dem Schlauch Auskunft über das Herstellungsjahr, so der DVFG.
Beim Druckregler ist das Herstellungsjahr auf dem Typenschild angegeben. Komponenten, die 2016 hergestellt wurden, müssen bis Ende 2026 ersetzt werden, noch ältere Gasschläuche und Druckregler sofort.
Ist alles in Ordnung, muss nun noch die Gasflasche sicher mit dem Grill verbunden werden. Der DVFG empfiehlt dazu folgende Schritte:
Nicht zuletzt sollten Gasgrill-Besitzer prüfen, ob die Anschlüsse noch dicht sind. Dafür eignet sich laut DVFG zum Beispiel ein Lecksuchspray. Damit werden die Verbindungsstellen eingesprüht, dann das Ventil der Gasflasche langsam und leicht geöffnet.
Bilden sich Blasen oder ist ein Zischen zu hören, ist die Verbindung undicht. Dann sollte man das Ventil der Gasflasche sofort wieder schließen, den Druckregler lösen und die Gasflasche erneut anschließen. Erst wenn die Dichtigkeitsprüfung keine Auffälligkeiten mehr zeigt, kann der Gasgrill ohne Bedenken genutzt werden.
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