Neueröffnung in Ansbach: Café Mono übernimmt das „Freiraum” an der Riviera | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.05.2026 19:21

Neueröffnung in Ansbach: Café Mono übernimmt das „Freiraum” an der Riviera

Dimitrios Derekas betreibt nun ein Café mit Biergarten an der Riviera. Er hofft, dass das Ansbacher Publikum sein Konzept ebenso überzeugend findet wie er selbst. (Foto: Luca Paul)
Dimitrios Derekas betreibt nun ein Café mit Biergarten an der Riviera. Er hofft, dass das Ansbacher Publikum sein Konzept ebenso überzeugend findet wie er selbst. (Foto: Luca Paul)
Dimitrios Derekas betreibt nun ein Café mit Biergarten an der Riviera. Er hofft, dass das Ansbacher Publikum sein Konzept ebenso überzeugend findet wie er selbst. (Foto: Luca Paul)

Frühstück den ganzen Tag: Das Café Mono an der Riviera bringt ein neues Angebot nach Ansbach. Dimitrios Derekas hat den gläsernen Pavillon samt Biergarten übernommen. Er will einen Hauch von Urlaubsflair in die Stadt tragen.

Die beliebte Biergartenfläche an der Riviera begrüßt die meisten Menschen, die auf dem Weg in die Innenstadt sind. So mancher hat sich sicherlich gewundert, weshalb die gläsernen Scheiben des Pavillons in den vergangenen Wochen abgeklebt waren. „Wir bauen hier dein neues Lieblings-Café” stand etwas kryptisch auf Plakaten.

Urlaubsfeeling nach Ansbach bringen

Seit wenigen Tagen ist das Café Mono geöffnet: den gesamten Tag brunchen, aber auch geselliges Trinken bis in die Abendstunden. Wer mag, kann sich bis 22 Uhr ein Avocado-Brot mit Rührei bestellen, und statt Kaffee ein Glas Aperol-Spritz dazu trinken.

Dimitros Derekas hat mit seinem Café ein neues Konzept in die Stadt gebracht. „Ich habe mir überlegt, was fehlt eigentlich in Ansbach”, erzählt er im Gespräch mit der FLZ. Dabei sei der 31-Jährigen auf diese Lücke gestoßen. Um in einer schönen Umgebung auch später am Tag frühstücken zu gehen, sind er und seine Ehefrau bislang meist nach Nürnberg gefahren. Inspiration für ihr Lokal holten sie sich zusätzlich in Großstädten wie Berlin und München.

„In Griechenland ist die Gastronomie wahnsinnig schön”

„In Griechenland ist die Gastronomie wahnsinnig schön”, erzählt der gebürtige Grieche. Ihm war es wichtig, einen Hauch von Griechenland in das Lokal einfließen zu lassen. Ein bisschen griechische Insel an der Ansbacher Riviera. Das spiegelt sich nicht nur in der Einrichtung, sondern auch der Speisekarte wider. Mono, das ist Griechisch und steht für: „nur, einzig und reduziert”. „Wir wollten ein bisschen Urlaubsfeeling nach Ansbach bringen”, sagt seine Ehefrau Michelle Derekas. Die Gäste sollen „einfach ein bisschen runterkommen, egal zu welcher Tageszeit”. Im Biergarten finden insgesamt 75 Personen Platz, im Innenraum circa 45.

Mit ruhiger Hand und geschultem Blick: Küchenchef Michael Walger beim Anrichten im Rau und Fein. (Foto: René Chlopotowski)
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Dimitros Derekas hat viel Erfahrung in der Gastronomie. Seit er 18 ist, arbeitet er in der Branche. Die vergangenen neun Jahre war er nebenan im Restaurant „Zum Mohren“ tätig. „Ich wollte schon immer ein Café aufmachen”, sagt der 31-Jährige. Den gläsernen Pavillon hatte Derekas schon lange im Visier. Sein ehemaliger Chef hat die beiden Flächen bislang betrieben und das ehemalige „Freiraum” an den 31-Jährigen untervermietet.

Final war der Deal Ende März dieses Jahres. Doch Gespräche gab es schon weit vorher, erzählt Derekas. Deshalb hatten er und seine Frau sich schon lange vorbereitet, damit die Umsetzung schnell über die Bühne gehen konnte. Denn für das Lokal in der markanten Lage ist das Biergartengeschäft im Sommer essenziell.

Antipasti, Pizza, Arangini: Allerlei italienische Leckereien gibt es in der Pizzabar in Ansbach. (Foto: Florian Schwab)
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Innerhalb eines Monats brachten die neuen Betreiber die Flächen innen und außen auf Vordermann. „Insgesamt haben wir vieles übernommen, nur verschönert”, sagt Michelle Derekas. Derzeit arbeiten sieben Personen im Café.

Klare Abtrennung zum „Mohren”

Offensichtlicher wird nun die Trennung der Biergartenfläche. Da das „Freiraum” und das Restaurant „Zum Mohren” den gleichen Betreiber hatten, war es bislang möglich von der Karte des einen Lokals zu bestellen, auch wenn man im anderen Bereich saß. Jetzt ist klar: Weiße Stühle und weißer Kies gehören zum Café Mono, braune Klappstühle zum Wirtshaus.

Mit seinem Konzept möchte der Café-Betreiber mehrere Zielgruppen ansprechen. Derekas plant deshalb, etwa seine Musik an das Publikum anzupassen. Wenn mehr Cocktails als Kaffee bestellt werden, will er auf Partymusik wechseln, erzählt der 31‑Jährige. Wie die ersten Wochenenden gezeigt haben, sei das samstags schon ab 15 Uhr der Fall. „Am Eröffnungstag war draußen voll.”


Luca Paul
Luca Paul
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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