Gelungenes Rennwochenende für Farnbacher in Sonoma | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 06.04.2023 14:00

Gelungenes Rennwochenende für Farnbacher in Sonoma

Rituelle Sektdusche: Mario Farnbacher (links) mit Teamkollegin Ashton Harrison. (Foto: Chris Green)
Rituelle Sektdusche: Mario Farnbacher (links) mit Teamkollegin Ashton Harrison. (Foto: Chris Green)
Rituelle Sektdusche: Mario Farnbacher (links) mit Teamkollegin Ashton Harrison. (Foto: Chris Green)

Mit einem Sieg und einem dritten Platz startete der Ansbacher Motorsportler Mario Farnbacher gemeinsam mit Teamkollegin Ashton Harrison erfolgreich in die neue Saison der GT World Challenge America. Dabei zeigte das Racers Edge Motorsports-Duo auf dem Sonoma Raceway zwei starke Rennen und viel Kampfgeist.

„Die Strecke liegt unserem Auto nicht wirklich, wir hatten die ganze Zeit über mit Reifenverschleiß zu kämpfen. In den Rennen haben wir das Beste herausgeholt“, so Farnbacher über den Auftritt auf der Strecke im Norden von Kaliforniern.

Rote Flagge in der ersten Quali-Session

Dass die beiden Rennen in Sonoma alles andere als leicht werden würden, zeigten bereits die beiden Qualifyings. Eine Rote Flagge in der ersten Session machte es für Harrison unmöglich, eine bessere Startposition als Rang 14 herauszufahren. Im Lauf selbst zeigte das Duo im Acura NSX GT3 Evo22 eine starke Aufholjagd und kämpfte sich bis auf Gesamtposition sechs nach vorn. Dies bedeute zugleich Platz drei in der Klasse – und damit den Sprung auf das Treppchen.

Der zweite Saisonlauf begann für den Ansbacher zunächst ohne größere Zwischenfälle. Abbauende Reifen ab Mitte seines Stints und eine unverschuldete Berührung warfen den 30-Jährigen im Rennverlauf aber zurück.

Porsche hat Farnbacher einfach abgeräumt

„Ich habe den Porsche nicht kommen sehen und bin gedreht worden. Das Manöver war viel zu optimistisch. Ich konnte da nichts machen und wurde einfach abgeräumt. Danach war mein einziges Ziel, so viel Boden wie möglich gutzumachen“, berichtet Farnbacher. An dieses Vorhaben knüpfte Harrison an. Die US-Amerikanerin arbeitete sich Platz um Platz nach vorn und sicherte mit einem sehenswerten Überholmanöver letztlich den Sieg in der Pro-Klasse.

Weiter geht es für Farnbacher vom 28. bis 30. April. Dann steht auf dem NOLA Motorsports Park in Louisiana das zweite Rennwochenende der Saison an.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
north