Die Flammen zerstörten das Unterholz auf 5000 Quadratmetern. Das Gebiet zwischen der Bocksbergsiedlung, Wasserzell und dem Scheerweiher ist gesperrt.
Die Ansbacher Feuerwehr ist zu einem Waldbrand über dem Rezattal ausgerückt. Dort wurde kurz vor 14.30 Uhr ein Feuer auf dem Bocksberg gemeldet. Er gehört zu dem Höhenzug, der im Westen von Ansbach in Richtung Lehrberg über dem Rezattal aufsteigt.
Für die Feuerwehr war die erste Aufgabe, den Brandherd einzugrenzen, sagte ein Sprecher auf FLZ-Anfrage. Dabei setzte sie auch ihre Drohnenexperten ein, um sich aus der Luft einen Überblick zu verschaffen. Dabei wurde klar, dass die Flammen das Unterholz auf rund 5000 Quadratmetern zerstört haben.
Gegen die Flammen kämpften nach den ersten Angaben vor Ort rund 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ansbach, Schalkhausen, Brodswinden, Claffheim, Hennenbach, Winterschneidbach sowie des Technischen Hilfswerks. Weil zunächst unklar war, ob auch Menschen zu Schaden kamen, wurde auch das Rote Kreuz alarmiert.
Am späten Nachmittag wurden mit zwei Baggern Gräben rund um die betroffene Fläche gezogen. Damit wird verhindert, dass sich Glutnester im Boden unterirdisch ausbreiten, sagte Einsatzleiter Tilman Wörrlein.
Das Gebiet ist von gut ausgebauten Wegen durchzogen und deshalb für Spaziergänge, Joggingrunden und Ausflüge mit dem Rad beliebt. Der Brand brach an der sogenannten Bocksbergallee aus, dem Hauptweg auf dem Höhenzug. Die Flammen fraßen sich auf dem Waldboden auf einer Fläche von rund 300 mal 400 Metern voran.
Die Stadt Ansbach warnte in einer Mitteilung dringend davor, das Waldgebiet zu betreten. Der Bereich um das Feuer ist abgesperrt. Es sei nicht zu erwarten, dass Flammen den ersten Häusern des Baugebiets auf dem Bocksberg näherkommen, so eine Sprecherin der Stadtverwaltung. „Für Anwohner besteht keine Gefahr”, erklärte sie. Zur genauen Ursache und zum endgültigen Ausmaß des Brandes könnten noch keine Angaben gemacht werden.