Grüner Gockel: Weidenbacher Kirchengemeinschaft erhält vierte Öko-Zertifizierung | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 15.03.2026 14:19

Grüner Gockel: Weidenbacher Kirchengemeinschaft erhält vierte Öko-Zertifizierung

Bei der Baumpflanzaktion letzten Herbst sind Heidi Ebersberger, Sonja Würschinger, Pfarrerin Simone Sippel und Umweltbeauftragter Willi Schwab dabei gewesen. (Foto: Kerstin Hausleitner)
Bei der Baumpflanzaktion letzten Herbst sind Heidi Ebersberger, Sonja Würschinger, Pfarrerin Simone Sippel und Umweltbeauftragter Willi Schwab dabei gewesen. (Foto: Kerstin Hausleitner)
Bei der Baumpflanzaktion letzten Herbst sind Heidi Ebersberger, Sonja Würschinger, Pfarrerin Simone Sippel und Umweltbeauftragter Willi Schwab dabei gewesen. (Foto: Kerstin Hausleitner)

Die Weidenbacher Kirchengemeinschaft organisiert mehr als nur Gottesdienste: Ein Team aus Umweltbeauftragten setzt sich durch kleine und große Projekte für die Natur ein. Erfasst werden Emissionen von Kindergarten, Gemeindehaus und dem Kirchenbau. Letzteres ist bereits auf Ökostrom umgestellt. „Wir sind auf dem richtigen Weg”, stellt Willi Schwab, Leiter der Gruppe in Weidenbach, fest. Dadurch konnte die Kirchengemeinde zum vierten Mal in Folge mit dem grünen Gockel zertifiziert werden. Das ist ein Umweltmanagementsystem, bei dem die kontinuierliche Umweltarbeit einer Kirchengemeinde geprüft wird.

Stolz auf die Lebensmittelrettungsstation

Schwab ist besonders stolz auf die fünf Jahre alte Lebensmittelrettungsstation. „Ein eigener Kreis von ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeitet mit dem Umweltteam zusammen. Wir wollen Lebensmittel retten.” Der Kern des Projekts bestehe darin, abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel zu sammeln und im Kirchenfoyer kostenlos anzubieten. Die Gruppe stellt außerdem regelmäßig einen Wandererlebnistag, das kirchliche Gemeindefest und den Frühjahrsputz an den Gemeindestraßen auf die Beine.

„Das Team muss passen, um wirklich etwas zu bewirken”, erklärt der Leiter. In Zukunft wolle die Gemeinschaft vor allem mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben. „Da passiert noch viel zu wenig”, findet Schwab. Als nächsten Schritt in die richtige Richtung macht sich die Kirche jetzt an den weiteren Klimaschutzfahrplan.


Von Nina Carl
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