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Veröffentlicht am 04.09.2026 04:27

Grundsätzlich gut: Der Toyota Corolla beim TÜV

Nichts ist unmöglich, Toyota? Wie schlägt sich der Corolla ab 2019 als Gebrauchter? (Foto: Toyota/dpa-tmn)
Nichts ist unmöglich, Toyota? Wie schlägt sich der Corolla ab 2019 als Gebrauchter? (Foto: Toyota/dpa-tmn)
Nichts ist unmöglich, Toyota? Wie schlägt sich der Corolla ab 2019 als Gebrauchter? (Foto: Toyota/dpa-tmn)

Der Corolla ist ein Klassiker bei Toyota. Das Kompaktmodell des japanischen Herstellers hieß zwar zwischenzeitlich Auris, doch 2019 kehrte man zum alten Namen zurück. 

Modellbezeichnung hin oder her - bei den Verkaufszahlen konnte der Kompakte in Deutschland dem Hauptkonkurrenten VW Golf nie das Wasser reichen. Was für die Kfz-Hauptuntersuchung (HU) nichts Schlechtes heißen muss. Dort schneidet er ordentlich ab. Ein großer Minuspunkt liegt woanders.

  • Modellhistorie: Seit 2019 steht Toyotas im Folgenden betrachtete Kompaktklasse bei den Händlern. Die Modellpflege von 2022/2023 brachte ein optisches Facelift und in puncto Technik vor allem die fünfte Generation des Toyota-Hybridsystems an Bord, nun mit mehr Leistung. Interessant zu wissen: Der Modellname Corolla hat eine lange Geschichte. Bereits in den Sechzigern gab es ein so getauftes Modell - „Corolla“ steht laut Hersteller für den Kranz der Blütenblätter einer Blume.
  • Karosserie und Varianten: Der Mode zum robusten Auftritt folgend brachte Toyota 2022 einen Corolla Cross auf den Markt. Dieser fährt wahlweise als Allradler, wenn beim Hybrid als Option ein zweiter Motor an der Hinterachse montiert ist. Ansonsten gibt es den Corolla als Fünftürer mit Steilheck, als Stufenheck und als den Kombi Touring Plus.
  • Abmessungen (laut ADAC): 4,37 m bis 4,65 m x 1,78 m bis 1,83 m x 1,44 m bis 1,62 m (L x B x H); Kofferraumvolumen: 361 l bis 1.024 l (Stufenheck: 471 l; Kombi: 598 l bis 1.606 l; Cross: 414 l bis 1.333 l)
  • Stärken: Die Qualität des Modells gehe grundsätzlich in Ordnung, berichtet der „Auto Bild TÜV-Report 2026“. Vorbildlich seien Fahrwerkskomponenten wie Achsaufhängungen, Federn, Dämpfer und auch die Antriebswellen. Rost am Fahrwerk und auch Ölverlust an Motor oder Getriebe treten so gut wie nie auf. Als tadellos werden die Bremsschläuche beschrieben, auch die Bremsleitungen geben keinen Anlass zu Kritik. 
  • Schwächen: Schon früh - zur ersten HU - haben die Prüfer einen „oft mangelhaften Zustand der Bremsscheiben“ ausgemacht. Ebenfalls über dem HU-Durchschnitt in Sachen Beanstandungsquote liegen vordere und hintere Beleuchtung - ein Mangel, den zu beheben wenigstens nicht zu sehr ins Geld geht.
  • Pannenverhalten: In der ADAC-Pannenstatistik schneidet der Corolla nicht so gut ab. Exemplare von 2019 seien unzuverlässig, solchen von 2020 bis 2022 attestiert der Verkehrsclub immerhin Mittelmäßigkeit, während die Jahrgänge ab 2023 wieder „unzuverlässig“ dastehen. Als Pannenschwerpunkt nennt der ADAC die Starterbatterie bei Exemplaren von 2019 bis 2024. Die Fahrzeugelektrik „allgemein“ macht demnach bei Autos von 2023 und 2024 Probleme.
  • Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 85 kW/116 PS bis 92 kW/125 PS; keine Diesel; Hybrid (Otto-Vierzylinder und E-Motor, Front- und Allradantrieb): 90 kW/122 PS bis 145 kW/197 PS (je Systemleistung)

Händler-Verkaufswert nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern - drei Preisbeispiele:

  • Toyota Corolla 1.2T Basis Fünftürer (6/2019); 85 kW/115 PS (Vierzylinder); 82.000 Kilometer; 11.165 Euro
  • Toyota Corolla Touring Sports 2.0 Hybrid Team D (6/2021); Systemleistung 135 kW/184 PS (Otto-Vierzylinder + E-Motor); 62.000 Kilometer; 22.011 Euro
  • Toyota Corolla Cross 2.0 Hybrid AWD Style (6/2023); Systemleistung 145 kW/197 PS (Otto-Vierzylinder + E-Motoren); 49.000 Kilometer; 31.731 Euro.

© dpa-infocom, dpa:260904-930-630705/1


Von dpa
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