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Veröffentlicht am 15.07.2022 16:52

Heftige Brand-Serie auf Feldern hält die Feuerwehren auf Trab

Zum Löschen des Waldbrands bei Kleinsteinach waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren angerückt. Auch vom Hubschrauber aus wurden die Flämmen bekämpft.  (Foto: Feuerwehr/Rainer Weiskirchen)
Zum Löschen des Waldbrands bei Kleinsteinach waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren angerückt. Auch vom Hubschrauber aus wurden die Flämmen bekämpft. (Foto: Feuerwehr/Rainer Weiskirchen)
Zum Löschen des Waldbrands bei Kleinsteinach waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren angerückt. Auch vom Hubschrauber aus wurden die Flämmen bekämpft. (Foto: Feuerwehr/Rainer Weiskirchen)

Zu einem Großeinsatz mit über 250 Feuerwehrleuten kam es am Donnerstag bei einem Flächen- und Waldbrand bei Kleinsteinach (Gemeinde Gutenstetten, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Das Feuer sollte nicht das einzige bleiben.

Gebrannt hat es an vier verschiedenen Orten im Neustädter- und Bad Windsheimer Umland – neben Kleinsteinach auch bei Markt Erlbach, Oberscheinfeld und Ergersheim. In Kleinsteinach hatte vermutlich ein technischer Defekt eines Mähdreschers für die Flammen gesorgt. Bei der Anfahrt der ersten Wehren gegen 12.45 Uhr stand die Maschine bereits im Vollbrand, berichtete Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen.

Sehr rasch griff das Feuer auf das Feld und ein angrenzendes Waldstück über. Eine benachbarte Photovoltaikanlage blieb dank der Feuerwehren verschont. Insgesamt standen sechs Hektar Feld und ein Hektar Wald in Flammen. Zwei Polizeihubschrauber kreisten über dem Areal und unterstützten die Brandbekämpfung. Die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle der Brandherde dauerten bis in die Nachtstunden hinein.

Zu zwei Flächenbränden bei Mäharbeiten kam es auch im Raum Feuchtwangen. Ein Gerstenfeld in der Nähe des Feuchtwanger Ortsteils Oberahorn konnte durch drei Feuerwehren und zirka 60 Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Rund 200 Quadratmeter Fläche verbrannten.

Zwischen Wieseth und Burk kam es zu einem Feuer auf einem Gerstenfeld, nachdem laut Polizei eine Windhose Reste des geernteten Getreides auf den heißen Auspuff des Mähdreschers geweht hatte. Der Brand wurde durch starken Wind in den angrenzenden Wald getragen. Durch das rasche Handeln von rund 100 Feuerwehrleuten aus dem Umkreis konnte der Brand gelöscht werden.

In beiden Fällen geht die Feuchtwanger Polizei davon aus, dass ein Steinschlag im Schneidwerk der Mähdrescher Funken verursacht und hierdurch die Brände ausgelöst hat.

Pat Lauer/Florian Pöhlmann

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