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Veröffentlicht am 09.10.2026 12:23

Heizung noch aus? So sparen Sie im Oktober bares Geld

Je nach Heizsystem und Wetterlage können sich durch das Abschalten der Heizung täglich bis zu neun Euro einsparen lassen. (Foto: Elisa Schu/dpa/dpa-tmn)
Je nach Heizsystem und Wetterlage können sich durch das Abschalten der Heizung täglich bis zu neun Euro einsparen lassen. (Foto: Elisa Schu/dpa/dpa-tmn)
Je nach Heizsystem und Wetterlage können sich durch das Abschalten der Heizung täglich bis zu neun Euro einsparen lassen. (Foto: Elisa Schu/dpa/dpa-tmn)

Wenn die herbstliche Kälte allmählich in die Wohnung zieht, kann es sich lohnen, mit einer weiteren Kleidungsschicht, Decken oder Heißgetränken gegenzusteuern. Bleibt die Heizung noch aus, kann das nämlich ordentlich den Geldbeutel schonen, hat das Vergleichsportal Verivox ausgerechnet. Je nach Heizart und Witterung könnte man so bis zu 9 Euro pro Tag an Heizkosten sparen. 

Das größte Sparpotenzial bietet sich Verivox zufolge bei fossilen Heizarten. Bewohnerinnen und Bewohner eines Einfamilienhauses etwa mit 180 qm Wohnfläche bei Energieeffizienzklasse D und einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh könnten - ausgehend von deutschen Durchschnittsverbrauchspreisen und Durchschnittstemperaturen - zwischen 5 und 7 Euro pro Tag sparen, wenn die Gasheizung noch ausbleibt. Wer das den gesamten Oktober durchhält, kommt auf ein mögliches Sparpotenzial von rund 177 Euro.

Wärmepumpen bieten geringstes Einsparpotenzial

Bei einer Ölheizung würde die Einsparung im selben Beispiel mit 6 bis 9 Euro pro Tag sogar noch größer ausfallen - macht für Oktober ein Einsparpotenzial von 246 Euro.

Wer mit einer Wärmepumpe heizt, erreicht diese Werte nicht ganz. Weil die Wärmeerzeugung auf diese Weise günstiger ist, können hier je nach Witterung nur rund 3 bis 4 Euro eingespart werden, also rund 113 Euro im Oktober. 

In kleineren Wohnungen fällt die mögliche Einsparung durch den geringeren Heizbedarf noch kleiner aus. Singles in einer 50 qm großen Wohnung können je nach Heizart, Witterung und Energieeffizienzklasse des Hauses im Oktober zwischen 28 und 61 Euro einsparen. Bei Paaren in einer 100 qm großen Wohnung liegt das Sparpotenzial zwischen 68 und 147 Euro.

Raumtemperaturen nicht unter 16 Grad Celsius sinken lassen

Aber Achtung vor falschem Ehrgeiz: „Die günstigste Heizung ist zwar eine, die nicht läuft“, sagt Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. Es sollte aber niemand frieren müssen. „Besonders ältere Menschen und Kinder können empfindlich auf niedrige Raumtemperaturen reagieren“, so Storck. Wichtig ist darum, dass sich alle Bewohner wohlfühlen.

Auch für das Gebäude selbst kann es schädlich sein, wenn es zu stark auskühlt. Wer Schimmel und andere Schäden vermeiden möchte, sollte dafür sorgen, dass die Innentemperatur nicht dauerhaft unter etwa 16 Grad Celsius sinkt.

© dpa-infocom, dpa:261009-930-814382/1


Von dpa
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