Hockenheimring: In Laufschuhen über die Grand-Prix-Strecke | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 02.11.2023 15:29

Hockenheimring: In Laufschuhen über die Grand-Prix-Strecke

Johannes Strobel hängte sich im Schlussspurt an Lisa Merkel, die Siegerin der Frauenkonkurrenz, dran. (Foto: Jörg Behrendt)
Johannes Strobel hängte sich im Schlussspurt an Lisa Merkel, die Siegerin der Frauenkonkurrenz, dran. (Foto: Jörg Behrendt)
Johannes Strobel hängte sich im Schlussspurt an Lisa Merkel, die Siegerin der Frauenkonkurrenz, dran. (Foto: Jörg Behrendt)

Beim 26. Hockenheimringlauf bot sich am Feiertag die letzte Gelegenheit, auf der dortigen Rennstrecke schnelle Zeiten zu laufen. Bei idealen Lauftemperaturen nutzten auch fünf Läufer aus Westmittelfranken die Gelegenheit, auf einer vermessenen Strecke ihre Bestmarken zu verbessern.

770 Läufer und Läuferinnen entschieden sich für die 10-Kilometer-Distanz. Hier galt es, etwas mehr als zwei Runden auf dem Grand Prix-Kurs zu absolvieren. Johannes Strobel (TSV Ansbach) hatte in diesem Jahr bereits mehrmals Anlauf genommen, wieder die 34-Minuten-Marke zu unterbieten, bislang vergebens.

Sieger in der Altersklasse M35

Auf dem Ring absolvierte der 39-Jährige im Gegensatz zu zahlreichen Konkurrenten zwei sehr gleichmäßige Rennhälften. So machte er Platz für Platz gut und hatte bereits eine 33er-Endzeit im Visier. Als ihn auf dem Schlusskilometer die Spitzenläuferin Lisa Merkel (SSV Ettlingen) passierte, versuchte der Ansbacher möglichst lange gegenzuhalten, was sich auch in der Endzeit auszahlte. Mit 33:14 min verbesserte der Ansbacher seine im Vorjahr noch als vereinsloser Läufer aufgestellte Bestmarke um 12 Sekunden und sicherte sich als Gesamtsechster in seiner Altersklasse M35 den Tagessieg.

Seine Vereinskollegin Lucilla Osthus zeigte sich nach einer überstandenen Erkältung ebenfalls sehr gut aufgelegt. Die 17-Jährige konnte sich in der zweiten Rennhälfte steigern und ließ sich von den Anfeuerungen der Zuschauer zu einem starken Endspurt motivieren. Dies zahlte sich aus, die Rothenburgerin verbesserte sich um über eine Minute auf 43:08 min und belegte bei der U18 den zweiten Platz.

Der 62-Jährige Dombühler Manfred Bald (TuS Feuchtwangen) zeigte sich auch sehr zufrieden. Er unterbot erstmals in diesem Jahr die 60-Minuten-Marke und lief nach 59:30 min im Ziel ein.

Weniger Training wegen der Schule

Unter den 484 Finishern des 5-km-Laufes waren zwei weitere Vertreter des TSV Ansbach. Der 18-Jährige Jared Halbig hat aus schulischen Gründen sein Trainingsumfang etwas reduzieren müssen und zeigte sich sehr zufrieden, dass er zum Saisonende noch einmal der 17-Minuten-Marke nahe kam. Nach 17:07 min erreichte er im hochklassig besetztem Feld als 27. das Ziel vor der Haupttribüne und belegte in der U20 Rang fünf.

Sein Vereinskollege Jörg Behrendt befindet sich derzeitig in einem Formtief. Der 61-Jährige zeigte sich aber im Vergleich zu vorhergehenden Rennen deutlich kämpferischer. Seine Endzeit von 23:53 min bedeutete in der Altersklasse M60 den dritten Platz.


Von Jörg Behrendt
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