Lemon Bars sind beliebte amerikanische Zitronenschnitten aus einem knusprigen Kuchenboden mit einer süß-sauren Creme, die an Lemon Curd erinnert. Ich habe mich für einen klassischen Mürbeteig entschieden, der schön krümelig ist und im Mund einen schönen Kontrast zur buttrigen Zitronencreme bildet.
Bei der Creme bin ich einer Idee von Melissa Clark aus der New York Times gefolgt: Sie ersetzte die Hälfte der Butter durch Olivenöl, was dem amerikanischen Klassiker eine minimale Bitternote verleiht. Dafür sollten Sie ein Olivenöl wählen, das intensiv fruchtig ist und eine deutliche Bitternote hat. Sortenreine Öle mit früh geernteten Oliven sind dafür ideal, zum Beispiel von den Olivensorten Coratina, Picual oder Moraiolo.
Und auch die Idee, die Lemon Bars am Ende mit etwas Salz zu bestreuen, habe ich übernommen. Doch eine Sache fehlte noch aus meiner Sicht: ein paar frische Minzblätter. All das zusammen sorgt dann für eine wahre Geschmacksexplosion in Mund!
Tipp: Frische Minze waschen, trockenschütteln und die Blätter in feine Streifen schneiden und dazu servieren.
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