Tödliche Messerattacke in Bank - Verdächtiger festgenommen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 23.07.2026 15:57, aktualisiert am 23.07.2026 18:09

Tödliche Messerattacke in Bank - Verdächtiger festgenommen

Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort.  (Foto: -/RGB Medienwerkstatt/dpa)
Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort. (Foto: -/RGB Medienwerkstatt/dpa)
Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort. (Foto: -/RGB Medienwerkstatt/dpa)

Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Bank in Regensburg ist der mutmaßliche Angreifer festgenommen worden. Der Verdächtige habe sich zunächst mit weiteren Menschen im Gebäude befunden, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Spezialkräfte rückten an und brachten zwei Menschen aus dem Gebäude, der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt.

Ob sich später noch weitere Menschen mit dem Täter in dem Gebäude aufhielten, war zunächst nicht klar. Dazu müsse man die Räume erst durchsuchen, sagte eine Polizeisprecherin. Zwischenzeitlich war auch eine Geiselnahme befürchtet worden. Ermittelt werde inzwischen aber wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls, sagte die Polizeisprecherin.

Nachdem die Einsatzkräfte zunächst nur Blickkontakt zu dem Opfer der Messerattacke hatten, konnte der Mann später von Rettungskräften erstversorgt werden. Der Verletzte sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es vonseiten der Polizei. Wenig später teilte die Polizei mit, dass das Opfer im Krankenhaus gestorben ist.

Polizei geht von Einzeltäter aus

„Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann. Wir gehen aktuell von einem Einzeltäter aus“, sagte die Polizeisprecherin. Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben einem Hubschrauber wurde auch das Spezialeinsatzkommando alarmiert. 

Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken darüber sind Wohnungen. „Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität“, betonte die Sprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Umgebung rund um den Tatort weiträumig zu meiden.

© dpa-infocom, dpa:260723-930-427876/10


Von dpa
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