Nasenpflaster sind frei verkäuflich und einfach anzuwenden. Bis auf selten auftretende Hautreizungen an der Klebestelle haben sie keine Risiken, heißt es vom Portal „Das HNO Wartezimmer“ des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Bei einer verstopften Nase können Menschen, die zum Schnarchen neigen, sie somit einfach ausprobieren.
Die Experten weisen allerdings gleichzeitig darauf hin, dass die Pflaster kein Wundermittel sind und bei den meisten Schnarch-Ursachen nichts bewirken. Für mehr Ruhe im Schlafzimmer können sie nur dann sorgen, wenn eine Verengung in der Nase Grund für das Schnarchen ist, etwa von einer Erkältung, Allergien oder einer leicht schiefen Nasenscheidewand.
Das leichte Anheben der Nasenflügel durch den Klebestreifen kann in so einem Fall etwas Erleichterung schaffen - auch wenn die Wirkung bisher nicht eindeutig wissenschaftlich belegt ist. Ebenso wenig ist übrigens belegt, dass Nasenpflaster beim Sport für mehr Sauerstoff sorgen. Die Ursache des Schnarchens liegt laut dem HNO-Portal oft im Rachenraum. Und dann nützt ein Pflaster auf der Nase nichts.
In solchen Fällen kann ein HNO-Arzt beraten, ob sich das Schnarchen behandeln lässt. Notwendig ist eine Therapie unbedingt, wenn es sich um eine Schlafapnoe mit Atemaussetzern handelt. Mit diesen Tipps kann man ein Schnarchen außerdem mildern und vielleicht sogar beseitigen:
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