Zur Kenntnis genommen hat der Marktgemeinderat den Beteiligungsbericht des Unternehmens Neue Energie Flachslanden UG. UG steht für Unternehmergesellschaft, eine Sonderform der GmbH. Geschäftsführer Stephan Schroth stellte die Zahlen vor.
Im Tätigkeitsbereich Photovoltaik hat das gemeindeeigene Unternehmen 2024 einen Jahresgewinn von 8280,88 Euro erwirtschaftet. Von der Einspeisevergütung in Höhe von 21.508 Euro erhielt die Bürgerstiftung einen Anteil von 6400 Euro. Im Vorjahr hatte der Gewinn noch bei 10.036 Euro gelegen.
Im Geschäftsfeld Windparkbeteiligung wurde ein Überschuss in Höhe von 5633 Euro erzielt. 2023 waren es noch 25.848 Euro. Aus dem Beteiligungsergebnis von 24.556 Euro erhielt die Bürgerstiftung 11.000 Euro.
Im Bereich Wärmenetz wurde 2024 ein Gewinn von 34.369 Euro erzielt. Im Jahr davor lag der Gewinn bei 17.350 Euro. Aus diesem Bereich erhielt die Bürgerstiftung 2600 Euro ausgezahlt. Im Bereich der Freiflächen-Photovoltaik wurde Schroth zufolge ein Verlust von 64.299 Euro erwirtschaftet. Dies hänge mit dem Start dieses Geschäftsfeldes und der Errichtung des Solarparks zusammen, erläuterte Schroth. Dies sei „keineswegs besorgniserregend“, betonte Bürgermeister Hans Henninger.
Unterm Strich habe das Gesamtunternehmen Neue Energie Flachslanden UG im Jahr 2024 einen Verlust von 16.015 Euro erwirtschaftet. Im Jahr 2023 konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 52.644 Euro verzeichnen. Die Bilanz des Unternehmens hat ein Volumen von 14,5 Millionen Euro. Die Bankschulden betragen 11,9 Millionen Euro und es gibt sonstige Schulden in Höhe von gut 740.000 Euro. Dem gegenüber steht ein Bankguthaben von 2,9 Millionen Euro und die technischen Anlagen, die einen Buchwert von 11,4 Millionen Euro haben.