Neues Dekanat „An Sulzach und Wörnitz”: Gründungsfeier an symbolträchtigem Ort | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 18.03.2026 13:45

Neues Dekanat „An Sulzach und Wörnitz”: Gründungsfeier an symbolträchtigem Ort

Auch der ökumenische Austausch wurde bei der Synode des neuen evangelischen Dekanats „An Sulzach und Wörnitz” gepflegt (von links): Roswitha Fingerhut, Rainer Schülein, der katholische Pfarrer Ulrich Schmidt, Karl Neuberger, Dekanin Uta Lehner und der katholische Pfarrer Christoph Matejczuk.  (Foto: Peter Tippl)
Auch der ökumenische Austausch wurde bei der Synode des neuen evangelischen Dekanats „An Sulzach und Wörnitz” gepflegt (von links): Roswitha Fingerhut, Rainer Schülein, der katholische Pfarrer Ulrich Schmidt, Karl Neuberger, Dekanin Uta Lehner und der katholische Pfarrer Christoph Matejczuk. (Foto: Peter Tippl)
Auch der ökumenische Austausch wurde bei der Synode des neuen evangelischen Dekanats „An Sulzach und Wörnitz” gepflegt (von links): Roswitha Fingerhut, Rainer Schülein, der katholische Pfarrer Ulrich Schmidt, Karl Neuberger, Dekanin Uta Lehner und der katholische Pfarrer Christoph Matejczuk. (Foto: Peter Tippl)

An einem symbolträchtigen Ort wird die Gründung des neuen, großen evangelischen Dekanats „An Sulzach und Wörnitz“ gefeiert: Am Sonntag, 12. Juli, findet ein Gottesdienst mit Regionalbischöfin Gisela Bornowski in Wittelshofen statt – am Zusammenfluss von Sulzach und Wörnitz.

Der neu gestaltete Dorfplatz in Wittelshofen unweit der Vereinigung der beiden namensgebenden Flüsse wurde bewusst ausgewählt, gaben stellvertretender Dekan Joachim Nötzig und die Pfarrer Jörg Herrmann und Simeon Prechtel aus dem Organisationsteam bei der Synode des neuen Dekanats im Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg bekannt. Damit konnte ein zentraler Punkt zum Zusammenkommen und Zusammenfinden für diesen Nachmittagsgottesdienst gefunden werden.

Ökumenisches Miteinander

Die Synode stand unter dem Motto „Begegnen, Wahrnehmen, Weiterdenken“. Es trafen sich rund 100 kirchlich aktive Frauen und Männer aus den knapp 50 Kirchengemeinden der ehemaligen Dekanate Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen. Moderiert und begleitet wurde die ganztägige Synode von den Präsiden Roswitha Fingerhut (Dinkelsbühl), Karl Neuberger (Feuchtwangen) und Rainer Schülein (Wassertrüdingen). Sie freuten sich über die rege Teilnahme, hießen Dekanin Uta Lehner willkommen sowie die beiden katholischen Geistlichen Christoph Matejczuk (Feuchtwangen) und Ulrich Schmidt (Wassertrüdingen) als Zeichen des ökumenischen Miteinanders.

Matejczuk und Schmidt brachten sich aktiv bei den verschiedenen Workshops ein. Bei diesen ging es darum, dass es haupt- und ehrenamtliche Kräfte als „aktive Motoren“ brauche und für die Zukunft eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit angestrebt werden müsse, die als Chance gesehen werden sollte.

Den geistlichen Impuls zu Beginn gab Samuel Rodrian, neuer Pfarrer in Ammelbruch. Allen Zweiflern an der Präsenz Gottes riet der junge Geistliche, „auf das eigene Herz“ zu hören. Den Workshops ging das gemeinsame Betrachten einer Ausstellung voraus. Die Kirchenvorsteher präsentierten ihre jeweiligen Kirchengemeinden, um einen Einblick in Angebote und kirchliche Abläufe zu geben – eine wichtige Anregung für das Miteinander über Gemeindegrenzen hinweg.

Workshops verliefen lebhaft und konstruktiv

Die Workshops verliefen lebhaft und konstruktiv, fasste Dekanin Uta Lehner zusammen. Es sei hervorgehoben worden, dass Kommunikation enorm wichtig sei und der Blick über die Gemeindegrenzen gepflegt werden müsse. Außerdem hieß es, keine Angst vor Veränderung zu haben. Denn, wo etwas aufhöre, beginne meist etwas Neues oder es eröffneten sich neue Chancen. Als attraktive Begegnungsmöglichkeit wurden die Radsternfahrten im Hesselbergraum bezeichnet.

Vorgestellt wurde das Jugendhaus in Veitsweiler, das intensiver für Freizeiten oder Tagungen genutzt werden dürfe. Eingeladen wurde zum Dekanatsfrauentag mit dem Rockpoeten „addi m.“ am Dienstag, 21. April, in die Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche.

Beim gemeinsamen Mittagessen wurden intensive Gespräche gepflegt und bei einem Friedensgebet setzte Dekanin Uta Lehner Impulse für ein bewusstes Innehalten zur persönlichen Reflexion und ausstrahlendem Gemeinschaftssinn.

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