Die Bundesstraße 13 war am Freitagabend wegen eines Unfalls bei Oberdachstetten mehrere Stunden voll gesperrt. Ein 19-Jähriger aus Ansbach war mit seinem Auto auf der Höhe von Hohenau von der Fahrbahn abgekommen. Weil er eingeklemmt war, musste er von der Feuerwehr befreit werden. Eine Umleitung war eingerichtet.
Am Freitag ging gegen 17.40 Uhr bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Ansbach ein Notruf ein. Der Fahrer eines Autos war von der B13 zwischen Oberdachstetten und Gräfenbuch (Landkreis Ansbach) von der Straße abgekommen, ohne dass ein anderes Fahrzeug beteiligt war. Der Wagen prallte gegen einen Baum, wodurch sich das Fahrzeug stark verformte.
Der 19-Jährige wurde aufgrund der Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Gräfenbuch, Flachslanden und Oberdachstetten befreiten ihn mit technischem Gerät. Er wurde danach mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.
Die B13 war in diesem Bereich für fast zwei Stunden gesperrt. Die Feuerwehren leiteten über Flachslanden um. Am späten Abend konnte der Verkehr auf der B13 wieder langsam fließen.
Nach den Angaben der Polizei vom Samstag war der 19-Jährige von Burgbernheim nach Ansbach unterwegs. Kurz nach Hohenau überholte er einen Lkw sowie einen Pkw. Dabei scheint seine Geschwindigkeit nicht an die Witterungsbedingungen angepasst gewesen zu sein. Auf der nassen Straße verlor er beim Wiedereinscheren die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab und landete an einem Baum.
An dem Pkw entstand Totalschaden. Die genaue Unfallursache ist nun Teil der Ermittlungen.