Rund 30 Feuerwehrkräfte sind am späten Dienstagnachmittag zu einem Einsatz in die Gebsattler Siedlung ausgerückt. Im Keller eines Wohnhauses war es infolge eines technischen Problems an der Holzpellet-Heizung zu Rauchentwicklung gekommen.
Die Alarmierung erfolgte laut Mitteilung der Einsatzleitung der Feuerwehr kurz vor 17 Uhr. Ausgelöst wurde sie durch die Familie, die das Haus bewohnt. Zuvor hatte die dort installierte Rauchmeldeanlage angeschlagen. Alle fünf Familienmitglieder, darunter zwei Kinder, hielten sich in dem Haus auf. Zu Schaden kam niemand.
Zunächst habe ein Atemschutzträger-Team die Lage im Keller sondiert, hieß es vonseiten der Einsatzleitung. Möglicherweise sei es zu einer Verpuffung gekommen. Zur Ursache lasse sich aber noch nichts Näheres sagen. Letztendlich sei es mit der Entlüftung der Räume getan gewesen. Zu löschen hätten die Einsatzkräfte nichts gehabt.
Sicherheitshalber sei der Keller auch noch mit der Wärmebildkamera begangen worden, allerdings ohne Befund. Danach wurde der Einsatz als beendet erklärt. Die Feuerwehrkräfte aus Gebsattel, Neusitz und Rothenburg konnten abrücken. Sachschaden entstand offenbar nicht. Allerdings bleibt die Heizanlage vorerst abgeschaltet, bis klar ist, wo das Problem liegt.