Über den Wolken mit Freunden chatten oder die Lieblingsserie streamen: Internetpakete dafür lassen sich bei 14 der 25 Airlines mit großem Flugangebot in Deutschland hinzubuchen. Das hat das Vergleichsportal Verivox ermittelt. 2025 waren es noch 13 Airlines. Betrachtet wurden nur Fluggesellschaften, die im Mai mindestens 500 Abflüge von deutschen Flughäfen hatten.
Zu den Airlines mit Internet-Angebot zählen demnach
Kein WLAN gibt es vor allem bei Billig- und Ferienfliegern wie:
Viele Menschen wären laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Verivox bereit, für stabiles Bordinternet zu zahlen: Auf Kurz- und Mittelstrecken bejahten das gut 42 Prozent, auf Langstrecken war die Zahlungsbereitschaft für WLAN höher (60 Prozent). Innofact hatte im Juni 1.014 Personen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die preisliche Schmerzgrenze lag bei den meisten Befragten bei fünf oder zehn Euro.
Pakete zum Chatten gibt es laut der Analyse bei manchen Airlines kostenlos, allerdings zum Teil nur in gehobenen Klassen oder nach einer Registrierung bei Mitgliederprogrammen der jeweiligen Fluggesellschaft.
Basis-Tarife mit geringer Bandbreite für Mails und Messenger-Nachrichten kosten sonst ab 2,30 Euro, Streamingpakete ab 6 Euro. Das teuerste Surf-Paket lag bei 37 Euro.
Doch auch wenn der Airlines zunehmend auf Internetempfang über Satelliten in geringer Höhe setzen, was höhere Bandbreiten möglich machen soll: Momentan sollten Passagiere laut Verivox nicht zu viel erwarten. Weiterhin betrage die Bandbreite bei den meisten verglichenen Airlines maximal vier Megabit pro Sekunde, das reiche nicht für flüssiges Streaming in HD.
Wer also sicher seine Lieblingsserien an Bord schauen möchte, ist gut beraten, sich vorher über die angebotene Bandbreite schlauzumachen – oder gleich die Serien auf Tablet oder Smartphone herunterzuladen. Dann kann man sich das Geld fürs Bordinternet auch sparen.
Übrigens: Bei der Nutzung des Bord-WLAN kann der Flugmodus des Mobilgerätes eingeschaltet bleiben. Man muss stattdessen lediglich in den Einstellungen manuell den WLAN-Schalter wieder auf aktiv schieben.
Der Flugmodus schützt einerseits vor möglichen hohen Roamingkosten, falls sich das Gerät ungewollt mit Bordnetzen verbindet. Andererseits soll er vor allem während Start und Landung Störungen der Bordelektronik und des Funkverkehrs ausschließen.
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