Rennen am Flugplatz: Automobilslalom in Schweinsdorf | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 07.05.2023 12:00

Rennen am Flugplatz: Automobilslalom in Schweinsdorf

Martin Meyer vom ASC Ansbach holte sich in Schweinsdorf in der Klasse 3+4 den Tagessieg. (Foto: Sigurd Merck)
Martin Meyer vom ASC Ansbach holte sich in Schweinsdorf in der Klasse 3+4 den Tagessieg. (Foto: Sigurd Merck)
Martin Meyer vom ASC Ansbach holte sich in Schweinsdorf in der Klasse 3+4 den Tagessieg. (Foto: Sigurd Merck)

Auf dem Rothenburger Flugplatz in Schweinsdorf fand der 37. Automobilslalom des ASC Ansbach statt. Dies war die Auftaktveranstaltung für die Deutsche sowie die Nordbayerische Amateur-Slalommeisterschaft 2023 im Neuen Automobil- und Verkehrsclub (NAVC). 83 Starter nahmen die 1800 Meter lange Strecke unter die Räder.

Morgens um kurz nach 8 Uhr gingen die ersten Fahrzeuge der Klasse 2 (Serienfahrzeuge bis 1150 Kubikzentimeter) an den Start. Es siegte Robin Gleixner vom NAC Nittenau.

Eine Sekunde Vorsprung für Martin Meyer

In den zusammengelegten Klasse 3 und 4 saß das erste ASC-Mitglied am Steuer: Martin Meyer sicherte sich in seinem VW Polo Coupé GT mit einer Sekunde Vorsprung den Sieg vor Roland Gregor vom Rennsportteam Mittelfranken.

In der mit 17 Startern sehr gut besetzten Klasse 5 (Serienfahrzeuge bis 2000 ccm) waren überwiegend BMW 318is und BMW E36 vertreten. Der Sieg ging an Christian Semlinger vom MSC Bechhofen auf einem 318is. Bester ASC-Teilnehmer war Christoph Beyer auf Platz 9. Erich Ziegler erreichte wegen Pylonenfehlern in beiden Läufen Platz 16 vor Wolfgang Tonn, beide ASC Ansbach.

In der Königsklasse siegt wieder Beck

Die Königsklasse der Serienfahrzeuge über zwei Liter konnte wie schon bei der letzten Austragung im Jahr 2019 Ralph Beck vom MSC Bechhofen für sich entscheiden. Karl Schopf wurde Fünfter, Lukas Langner (beide ASC Ansbach) schaffte in seinem ersten Slalom einen respektablen 11. Platz. Ralph Beck gewann auch die Gruppe 1 (Serienfahrzeuge) mit einer Laufzeit von 1:16,67 min.

Zur Mittagszeit wurde es dann laut auf der Strecke: Die Formelfahrzeuge sind immer ein Höhepunkt für die Zuschauer, die wieder sehr zahlreich den Streckenrand säumten und die Fahrer anfeuerten. Mit einer Zeit von 1:07,78 Minute sicherte sich Tivadar Menyhart auf seinem Formel Prototyp den Klassen- und Tagessieg – schneller war diesmal keiner.

Ein weiteres Schmankerl war das große Starterfeld der Klasse 9, das überwiegend aus NSU TT und VW Polo bestand. Der Sieg ging an Richard Rötzer (SFK Hansenried).

Die Klasse 11 der verbesserten Fahrzeuge glänzte mit einer Vielzahl von Opel Kadett C Coupé. So ist es nicht verwunderlich, dass der Sieg an ein solches von Stefan Hollweg (RST Mittelfranken) pilotiertes Auto ging. Christian Specht vom ASC Ansbach erreichte Platz 6.

Ebenso gemeldet hatten zwei Teams. Der Sieg in der Mannschaftswertung ging in Schweinsdorf an den MSC Bechhofen vor dem Rennsportteam Mittelfranken.

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