Einmal im Jahr wird Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Beitragsjahre vorzuweisen haben, eine Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zugeschickt. Sie soll einen Überblick darüber geben, wie hoch die künftig zu erwartende Altersrente auf Grundlage der bisher eingezahlten Beiträge ausfällt.
Seit Ende Februar erhalten zunächst die jüngeren Versicherungsjahrgänge ihre Post, bei älteren Versicherungsjahrgängen kann es der DRV zufolge bis ins dritte Quartal dauern.
Außerdem zeigt die Renteninformation auf, wie sich der hochgerechnete Rentenanspruch im Zuge der jährlichen Rentenanpassung entwickeln könnte - bei einer angenommenen jährlichen Zunahme von einem beziehungsweise zwei Prozent.
Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, das Schreiben zunächst sorgfältig zu prüfen. Insbesondere sollte die Renteninformation von 2026 gespeicherte Daten bis zum 31. Dezember 2025 enthalten. Tut sie das nicht, hilft eine Nachfrage beim Arbeitgeber - unter Umständen hat dieser noch keine aktuelle Jahresmeldung bei der Rentenversicherung eingereicht.
Ist alles korrekt, sollten Versicherte das Dokument möglichst abheften oder digitalisieren und nicht einfach achtlos entsorgen. So lässt sich die Entwicklung der Rentenanwartschaft im Zeitverlauf - beim Abgleich mit vorangegangenen Renteninformationsmitteilungen - gut absehen.
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