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Veröffentlicht am 24.12.2025 06:00

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr in Dinkelsbühl

Unverzichtbar für das Image Dinkelsbühls ist die Kinderzeche und dazu gehört das Festspiel in der Schranne. (Foto: Peter Tippl)
Unverzichtbar für das Image Dinkelsbühls ist die Kinderzeche und dazu gehört das Festspiel in der Schranne. (Foto: Peter Tippl)
Unverzichtbar für das Image Dinkelsbühls ist die Kinderzeche und dazu gehört das Festspiel in der Schranne. (Foto: Peter Tippl)

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gab es für die Große Kreisstadt Dinkelsbühl Anfang Dezember: Die Ostumfahrung kann gebaut werden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat mit weiteren 22 baureifen Neubauprojekten auf Bundesstraßen und Autobahnen dieses für Westmittelfranken und die Hesselbergregion wichtige Straßenbauprojekt freigegeben.

Noch am gleichen Tag, dem 2. Dezember, starteten die Stadtwerke Dinkelsbühl mit Suchschlitzen für die Ermittlung der Tiefenlage von in der Trasse befindlichen Infrastrukturleitungen. Bereits im kommenden Jahr soll der Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2218 beim Gewerbegebiet Ost und die Brücke bei der Mutschach mit der Haupttrasse erstellt werden und 2027 die Brücke über die Staatsstraße 2220 nach Bechhofen mit Trassenfertigstellung bis zum Kreisverkehr auf der Bundesstraße 25 in Richtung Feuchtwangen.

22 Millionen Euro sollen die Baukosten betragen. Wesentlich günstiger, etwa elf Millionen Euro, wäre das Bauvorhaben ohne die Klage des Bund Naturschutz gewesen, stellte Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer fest. Der OB dankt allen, insbesondere dem Staatlichen Bauamt, für ihren Einsatz für diese Maßnahme, die die Stadt vom Schwerlastverkehr entlastet und die Lebensqualität der Anwohner an der Luitpoldstraße entscheidend verbessern wird.

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Bauprojekte und Stadtentwicklung in Dinkelsbühl

Weitere Infrastrukturmaßnahmen in Dinkelsbühl waren die Fertigstellung des Kreisverkehrs „Am Brühl“ und der Stauferwallbrücke sowie der Brücke Richtung Segringen. Das Richtfest für den Neubau der Landesfinanzschule wurde im Februar gefeiert, erste Veranstaltungen fanden im Visioplex statt und das Projekt Sozialer Wohnungsbau BayernHeim steht kurz vor der Fertigstellung.

Im innerstädtischen Bereich wurde das Carl-Fortunat-Haus im Spitalhof eröffnet, eine Investition von 9,5 Millionen Euro. Und gleich zu Beginn dieses Jahres hat die Hauptgeschäftsstelle der VR Bank im südlichen Franken an der Luitpoldstraße nach umfangreicher Sanierung und Neugestaltung wieder eröffnet. Eine Investition von rund neun Millionen Euro.

Beliebter Besuchermagnet

An Attraktivität hat Dinkelsbühl weiter gewonnen. Der zentrale Festakt für 75 Jahre Romantische Straße fand in Dinkelsbühl statt, eine geniale Kinderzeche, über 40.000 Besucher waren bei den Vorstellungen im Landestheater und 300.000 Übernachtungen unterstreichen das Image „der schönsten Altstadt Deutschlands”.

Ausblick für 2026

Ein spannendes Jahr mit den Kommunalwahlen sieht OB Dr. Christoph Hammer für 2026, mit vielen Herausforderungen und Aufgaben. Das Wichtigste in einer Stadt aber, so OB Dr. Hammer, ist ein friedliches und respektvolles Miteinander. Die kommende Weihnachtszeit ist dafür prädestiniert, für ein Zusammenkommen, für gute Gespräche und wertvolle Zeit im Miteinander – auf dem Weihnachtsmarkt im Spitalhof noch bis Montag, den 22. Dezember, oder im Winterzauber auf dem Altrathausplatz bis zum 6. Januar.


Von Peter Tippl
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