Seit März ist Ruhe im Quasimodo. Die langjährigen Pächter Doris und Andreas Bohnstedt haben das Lokal geräumt. Bei einem Flohmarkt wurden Teller, Gläser und Dekoartikel verkauft. Seitdem steht das Gebäude leer. Inzwischen ist auch die Einfahrt abgesperrt.
Das Anwesen an der B13 gehört dem Bezirk Mittelfranken. Der strebt eigentlich eine Weiternutzung als Gaststätte an. Im März hieß es von Seiten der Bezirkspressestelle, dass im Herbst mit einer Ausschreibung neue Pächter gesucht werden sollen. In der Zwischenzeit sollten Renovierungsarbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude geschehen.
Von außen ist nur sichtbar, dass das Quasimodo-Schild verschwunden ist. „Zum jetzigen Zeitpunkt laufen keine Arbeiten”, schreibt Pressesprecher Felix Beuter auf eine erneute Anfrage der FLZ. Einen neuen Pächter gebe es auch noch nicht.
Eigentlich hätte die Causa Quasimodo im November im Liegenschaftsausschuss des Bezirkstages besprochen werden sollen, doch der fiel aus. Es ist noch nicht absehbar, wann der Ausschuss darüber beraten wird. Das Thema „steht bislang auch nicht auf der Tagesordnung für einen Liegenschaftsausschuss im neuen Jahr”, heißt es von der Pressestelle. Es bleibt also noch länger ruhig in der ehemaligen Kult-Kneipe.