Wer im Großraumbüro arbeitet, kennt es besonders gut: Man würde so gerne konzentriert arbeiten - aber es geht nicht, weil immer einer quatschen will. Wie reagiert man da richtig?
Imageberaterin Imme Vogelsang rät: „Wenn Sie Zeit haben und denjenigen mögen, der Sie anspricht, dann gehen Sie mit ihm in die Teeküche oder einen Kaffee trinken.“ Denn Austausch und Anteilnahme sind wichtig für das Gemeinschaftsgefühl. Entscheidend ist aber der Ortswechsel. Denn eine Unterhaltung im Großraumbüro ist rücksichtslos und stört andere.
Wer keine Kapazitäten für eine Unterhaltung hat, der darf das aber auch genau so kommunizieren. „Wichtig ist, dass Sie freundlich und zugewandt bleiben“, so Vogelsang. Das könnte etwa so aussehen: „Ich habe jetzt leider keine Zeit, aber wollen wir nicht heute Nachmittag/morgen/bald Kaffee trinken oder Mittagessen gehen?“
Und dann gibt es noch die Königsdisziplin. Einem Gesprächspartner absagen, mit dem man sich auch in Zukunft nicht unterhalten möchte. „Hier ist die eleganteste Lösung auch, das Gespräch zu vertagen. Allerdings möglichst unkonkret“, so die Imagetrainerin. Die Chancen stehen gut, dass es zu einem solchen Gespräch dann gar nicht kommt.
Und wie vermeidet man, überhaupt erst angesprochen zu werden? Hier können Kopfhörer helfen. „Sie sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass man beschäftigt ist“, sagt Vogelsang. Sie strahlen „Bitte nicht stören“ aus und können häufig auch Umgebungsgeräusche dämpfen. So bleiben Sie fokussiert und entkommen mit Glück allen Small-Talk-Angeboten.
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