In der ersten Saison in der Fußball-Bundesliga nach siebenjähriger Zweitklassigkeit hat der Hamburger SV einen Rekordumsatz von 182,1 Millionen Euro erzielt. Zudem erwirtschaftete der Verein in dem am 30. Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2025/2026 zum fünften Mal nacheinander einen Überschuss und machte einen Gewinn von 8,1 Millionen Euro.
„Die für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostizierte wirtschaftliche Entwicklung wurde insgesamt übertroffen“, heißt es in dem Jahresabschlussbericht der HSV Fußball AG & Co. KGAA, die der Verein auf seiner Webseite veröffentlichte.
Im Vergleich zur Aufstiegssaison lagen die Gesamteinnahmen in der Bundesliga-Saison um 44 Prozent höher. Der bisherige Umsatzrekord war aus der Saison 2008/2009 mit 161,2 Millionen Euro. Der Überschuss im Vorjahr hatte noch bei 4,4 Millionen Euro gelegen und war damit 3,7 Millionen Euro niedriger als in der nun abgeschlossenen Bundesliga-Saison.
Das Eigenkapital sei auf 87,5 Millionen Euro gewachsen, die Eigenkapitalquote habe 45,5 Prozent (Vorjahr: 29,9 Prozent) betragen, heißt es in dem Geschäftsbericht.
Die Finanzverbindlichkeiten liegen bei 16,8 Millionen Euro, dem stehen liquide Mittel von 50,5 Millionen Euro gegenüber. „Der Club steht heute wirtschaftlich auf einem sehr stabilen Fundament und ist bundesligatauglich“, sagte Finanzvorstand Eric Huwer laut Vereins-Mitteilung.
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