Spam-Mails preisen Spritspar-Stecker fürs Auto an | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 16.03.2026 13:24

Spam-Mails preisen Spritspar-Stecker fürs Auto an

Die Versprechen in den Spam-Mails, bis zu 35 oder gar 55 Prozent Sprit mit einem kleinen Dongle einsparen zu können, sind frei erfunden. (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)
Die Versprechen in den Spam-Mails, bis zu 35 oder gar 55 Prozent Sprit mit einem kleinen Dongle einsparen zu können, sind frei erfunden. (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)
Die Versprechen in den Spam-Mails, bis zu 35 oder gar 55 Prozent Sprit mit einem kleinen Dongle einsparen zu können, sind frei erfunden. (Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

Kleiner Stecker, große Wirkung? Wer aktuell E-Mails mit Werbung für sogenannte Spritspar-Dongles erhält, kann diese Nachrichten getrost löschen. 

Denn die kleinen Stecker für die Diagnose-Schnittstelle (OBD), die sich bei vielen Autos hinter einer Klappe unterhalb des Armaturenbretts findet, sind nichts als „fabrikfrischer Elektroschrott“, berichtet das Fachportal „heise online“.

Wer tatsächlich 30 Euro investiert und das beworbene Gerät bestellt, erhalte einfach nur ein Kästchen, in dem ein paar LEDs blinken, nachdem man es in die Schnittstelle eingesteckt hat, so die Experten, die solche Dongles unter die Lupe genommen haben.

Nur blinkende LEDs - Spritspar-Versprechen ist ein Märchen

Die Versprechen in den Spam-Mails, bis zu 35 oder gar 55 Prozent Sprit einsparen zu können, seien frei erfunden. Auch wenn die Argumentation der Betrüger erst einmal halbwegs plausibel klingen mag: Sie schreiben, dass die Steuergerät-Konfigurationen der Autos „bewusst konservativ“ gewählt seien, Autofahrer deshalb „Tausende Euro an verschwendetem Sprit zahlen“ würden. 

Der genannte Grund für den angeblich unnötigen Mehrverbrauch: Die Hersteller kalibrierten die „Motoren für die breitestmoegliche Palette von Bedingungen, nicht für Ihre spezifischen Fahrgewohnheiten“.

Kein seriöses Angebot - das zeigt auch der erzeugte Kaufdruck

Wer in der Mail weiterlese, stoße jedoch bald auf weitere Hinweise, dass es sich nicht um ein seriöses Angebot handeln kann. Zudem werde mit der Behauptung, dass der Dongle-Bestand angeblich „extrem begrenzt“ ist, Kaufdruck aufgebaut. Fazit: Finger weg.

© dpa-infocom, dpa:260316-930-823331/1


Von dpa
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