Der aktuelle riesige Speicherbedarf von KI-Rechenzentren hat zu Angebotsengpässen und rasant steigenden Preisen für Arbeitsspeicher (RAM), aber etwa auch für SSD-Festplatten und weitere Komponenten geführt.
Wer jetzt solche Hardware benötigt, sollte nicht auf eine bessere Marktlage warten, weil auch in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren, deutlichen Anstiegen zu rechnen ist, rät das Preisvergleichsportal „Guenstiger.de“, das die Preisentwicklung bei RAM sowie angrenzenden Komponenten- und Gerätekategorien zwischen November 2025 und Januar 2026 analysiert hat.
Die Entwicklungen für RAM laut der Untersuchung im Überblick:
Die Ergebnisse der Analyse für Fesplatten und Co.:
Die Preiswelle hat aber auch angrenzende Produktkategorien erfasst:
Immerhin: Bei Mobilgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones sind die Preisanstiege bislang minimal bis nicht messbar.
Die Erklärung dafür, dass auch angrenzende Produktkategorien von den Preissteigerungen betroffen sind, liegt etwa darin, dass viele Hersteller wegen der hohen RAM-Nachfrage entweder ihre Produktion umgestellt haben - beispielsweise stellen sie keine Speicherchips mehr für SSDs, sondern für RAM her.
Oder sie bieten auch beim RAM weniger oder gar keine Consumer-Produkte mehr an, weil die Produktion für Rechenzentren so lukrativ ist. Das verringere die Verfügbarkeit von RAM, SSDs und Co für den Massenmarkt dann spürbar, erklären die Experten.
Für die Untersuchung wurde die Preisentwicklung von über 28.000 Produkten zwischen November 2025 und Januar 2026 analysiert. Der Durchschnittspreis je Kategorie wurde anhand des jeweils niedrigsten Tagespreises unter den mehr als 2.000 bei dem Vergleichsportal gelisteten Onlinehändlern berechnet.
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