Zu einer Eisrettungsübung im Altmühlbad haben die Feuerwehr Leutershausen und die örtliche Wasserwacht die kalten Wintertage genutzt. Sie hatten dabei viel Publikum.
In einem kurzen theoretischen Teil ging es zunächst um die Gefahren von Eisflächen, die Einsatzgrundsätze sowie um Sofortmaßnahmen, die eine Privatperson bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ergreifen kann, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem wurde das taktische Vorgehen bei einer Eisrettung erläutert. Dabei gilt stets: Der Eigenschutz der Rettenden hat oberste Priorität.
Die Übungsszenarien bestanden aus mehreren Teilen. Zunächst wurde die Eisrettung mit der Steckleiter geübt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die eingebrochene Person ruhig anzusprechen, sie flach herauszuziehen sowie möglichst liegend an Land zu bringen.
Anschließend folgten weitere Rettungsmöglichkeiten, unter anderem die Eisrettung mit herkömmlichen Bierzeltgarnituren, mit Wurfleinen und dem Spineboard, einer speziellen Trage zur wirbelsäulenschonenden Bergung Verletzter. Außerdem wurde die Rettung einer bewusstlosen Person durch zwei Kameraden in Kombination mit dem Spineboard trainiert.
Nach den verschiedenen Rettungsszenarien ging es um die medizinische Erstversorgung. Wichtig ist dabei, starke und schnelle Bewegungen zu vermeiden, nasse Kleidung zu entfernen und den Patienten mit Decken oder Rettungsfolie langsam aufzuwärmen.
Die erfolgreich absolvierte Übung klang in kameradschaftlicher Runde bei Glühwein und Kinderpunsch aus. Das gemeinsame Training zeigte den Verantwortlichen zufolge, wie wichtig Zusammenarbeit und regelmäßiges Üben sind, um im Ernstfall sicher helfen zu können.